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Im Salzkammergut: Bad Ischl wird Europäische Kulturhauptstadt 2024

Der Titel Europäische Kulturhauptstadt wird seit 1985 vergeben, die erste Kulturhauptstadt war Athen. Aus Österreich durften die Städte Graz (2003) und Linz (2009) bereits diesen Titel tragen. Für 2024 gab es in der Alpenrepublik 17 Bewerber.

Bad Ischl

Bad Ischl im Salzkammergut in Österreich wird eine der Europäischen Kulturhauptstädte 2024. Foto: Ursula Düren/dpa

Bad Ischl im Salzkammergut in Österreich wird eine der Europäischen Kulturhauptstädte 2024. Das teilte die international besetzte Jury am Dienstag in Wien mit.

Das Salzkammergut hatte sich als Region mit rund 20 Gemeinden aus den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark um den Titel beworben. Das Motto lautet «Salz und Wasser als DNA». Die Region wird sich den Titel mit der zweitgrößten estnischen Stadt Tartu sowie dem norwegischen Bodø teilen.

«Das Projekt ist Anstoß, sich aktiv mit der Zukunft des Salzkammerguts auseinanderzusetzen. Wie wollen wir hier leben? Welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen?», heißt es auf der Homepage der Bewerber.

Österreichs Außen- und Kulturminister Alexander Schallenberg bezeichnete die Idee einer Europäischen Kulturhauptstadt bei der Bekanntgabe am Dienstag als sehr wertvoll. «Es ist auch ein schönes Element, weil es das Regionale in Europa nach vorne stellt. Es sind in Wirklichkeit die Städte und Gemeinden das Rückgrat der Europäischen Union», sagte Schallenberg.

2019 tragen das italienische Matera und Plowdiw in Bulgarien diesen Titel. Deutschland wird 2025 wieder eine Europäische Kulturhauptstadt stellen.

dpa