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Im Wandel der Zeit: Sprachverein blickt besorgt auf Jugend

Ob im gehobenen Hotel oder auf der Baustelle: Die deutsche Sprache muss überall gepflegt werden. So wünschen es sich die Mitglieder des deutschen Sprachvereins - und fordern besonders viel von jungen Leuten.

Sprachverein blickt besorgt auf Jugend

Smartphone oder Stift und block? Foto: Jens Kalaene

«Freunde» statt «friends» - Der Verein Deutsche Sprache (VDS) nimmt es sehr genau - besonders mit Wörtern junger Menschen. «Sprache begleitet uns das ganze Leben», sagte Jörg Bönisch vom Verein.

Viele Heranwachsende könnten sich jedoch nicht mehr angemessen ausdrücken. Sie benutzten verstärkt englische Wörter oder träfen teilweise nicht den richtigen Ton beim Arbeitgeber. «Es liegt etwas im Argen», sagte der Sprachexperte.

Von Donnerstag an will sich nach seinen Angaben der Verein über die aktuellen Entwicklungen bei den Sprachtagen in Halle austauschen. Auch aus Aserbaidschan, Ghana und Tunesien würden Teilnehmer zu dem viertägigen Treffen kommen, sagte Bönisch. Das diesjährige Motto lautet «Sprache und Bildung im Wandel der Zeit». Gastgeber sei die Regionalgruppe aus Sachsen-Anhalt.

Der Verfall der Sprache beginne bereits in frühen Jahren, erklärte Bönisch. In den Grundschulen würden weniger Diktate geschrieben. Die sogenannte Schulausgangsschrift - sprich die schöne Schreibschrift - sei einige Jahre nicht mehr unterrichtet worden. Zudem seien in vielen Bundesländern mehr und mehr Deutschstunden gestrichen worden. Hinzu komme, dass Heranwachsende verstärkt mit Smartphone oder Laptop hantierten und beim Schreiben viele Wörter abkürzten oder Gedanken mit Hilfe von Symbolen ausdrückten.

Wichtig sei, die junge Generation für eine bewusste Sprache zu sensibilisieren, erklärte Bönisch. Denn sowohl auf der Baustelle als auch im gehobenen Hotel sei ein guter Ton wichtig. Schulen und Ausbildungsstätten könnten dafür die Weichen stellen. Es brauche mehr Deutschunterricht, mehr Förderung in der Freizeit, forderte Bönisch. Auch Initiativen wie das Projekt «Leichte Sprache» würden helfen. Broschüren oder Formulare werden dabei in verständlicher Sprache ohne Fremdwörter, Bandwurmsätze und Fachbegriffe verfasst. Das erleichtere den Zugang zu Texten, erklärte der Experte.

Dennoch seien viele junge Menschen etwa zum Start ihrer Ausbildung nicht auf einem angemessenen Sprachniveau - zum Verdruss der Arbeitgeber. In größeren Unternehmen gebe es sogar Nachschulungen, um die jungen Arbeitnehmer auf den Job vorzubereiten.

Neben den Sprachtagen versuche der Verein zudem mit dem «Sprachpanscher des Jahres» auf die Probleme hinzuweisen. In diesem Jahr könnten Nutzer online unter anderem Heidi Klum, die gern englische Begriffe wie «friends» oder «Umstyling» benutze, oder den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit seiner Fahrradhelm-Kampagne «Looks like shit. But saves my life» als Negativ-Beispiel wählen.

dpa
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(