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Konflikt: Tanztheater Wuppertal vor Neuanfang

Aus für die Intendantin, auch der Manager geht. In Wuppertal werden die Karten neu gemischt.

Adolphe Binder

Adolphe Binder muss gehen. Foto: Caroline Seidel

Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch trennt sich von seiner Intendantin Adolphe Binder. «Diese Entscheidung ist leider notwendig geworden, um die Handlungsfähigkeit dieser einzigartigen kulturellen Einrichtung wiederherzustellen», erklärte der Beirat des Tanztheaters am Freitag in einer Mitteilung.

Der langjährige Geschäftsführer des Theaters, Dirk Hesse, werde zum Jahresende seine Tätigkeit beenden. Damit steht das Tanztheater der 2009 gestorbenen, weltberühmten Choreographin Pina Bausch vor einem Neubeginn.

In den vergangenen Tagen war ein weitgehender Konflikt zwischen der Geschäftsführung und Binder bekannt geworden. So gibt es noch keinen Spielplan für die nächste Saison. Die Tänzer wurden von dem Konflikt auf einem Gastspiel in Paris überrascht. Der Beirat - das Aufsichtsorgan des Tanztheaters - erklärte, von der Geschäftsführung werde erwartet, dass spätestens im September der Spielplan vorgelegt werde.

dpa
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo