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Auftritt beim ESC : "Einäugige, taube Robocop-Madonna": So spotten die Zuschauer über die Pop-Queen

Madonna sollte dem ESC einen besonderen Glanz verleihen. 1,15 Millionen Euro ließen sich die Gastgeber ihren Auftritt kosten. Doch der Plan ging nach hinten los. Im Netz ergießt sich Häme über die Pop-Queen. Nur den Deutschen bietet sie ein wenig Trost. 

Madonna bei ihrem bizarren Auftritt beim ESC 

Madonna bei ihrem bizarren Auftritt beim ESC 

AFP

Düsteres Bühnenbild, Tänzerinnen in Gasmasken und eine Pop-Ikone, die kaum einen Ton trifft: Rund 1,15 Millionen Euro hat der israelisch-kanadische Geschäftsmann Sylvan Adam für den Auftritt von Madonna beim ESC bezahlt. War die Show-Einlage das Geld wert? Die TV-Zuschauer scheinen sich einig zu sein: Nein. Im Netz hagelt es Häme für den Auftritt. 

Die einen vergleichen Madonnas Gesang mit Ziegengemecker. Andere sprechen sogar von dem Ende einer Ikone. "Der ESC bringt nicht nur neue Talente hervor, sondern zerstört auch Legenden", twitterte etwa ein enttäuschter Fan. Und manche fordern sogar eine Entschuldigung für die zugemutete Darbietung.

Den deutschen Zuschauern bietet Madonna Trost

Die deutschen Zuschauer scheint die Madonna-Performance wenigstens über das schlechte Abschneiden des deutschen Acts hinwegzuhelfen. 

Im Video: Das haben sie im TV nicht gesehen – so hat unser stern-Reporter den ESC vor Ort in Tel Aviv erlebt 

Stern-Reporter Edgars Noskovs hat den Auftritt der Sisters live beim ESC in Tel Aviv den ESC miterlebt.

Inspirationsquelle für Madonnas Outfit entdeckt

Aber auch international kam Madonnas Show-Einlage nicht gut an. "Ich habe letzte Nacht nicht den ESC geschaut (warum sollte ich?). Aber ich habe mit einem Auge erhascht, wie eine einäugige, taube Robocop-Madonna mit Menschen in Gasmasken tanzt. In Israel", twitterte ein Mann aus Großbritannien entsetzt. "Obwohl das könnte vielleicht nur ein Alptraum gewesen sein", fügt er sarkastisch hinzu. 

Andere haben hingegen die Quelle entdeckt, woher Madonna wohl die Idee für ihr skurriles Outfit hatte.

Der Auftritt von Madonna

Begleitet von einem Mönchschor und umgeben von düsterer Szenerie hatte Madonna kurz vor Mitternacht die Bühne in Tel Aviv betreten und zunächst ihren 80er Hit "Like A Prayer" angestimmt. Obwohl anstimmen wohl zu viel gesagt ist. Denn die Sängerin traf kaum einen Ton. Auch bei dem im Anschluss dargebotenen neuen Song "Future" wurde es nicht besser. Zugegeben: Ein großes Stimmwunder war sie noch nie, aber ihre kurzatmige Darbietung beim ESC geriet zum Tiefpunkt der Show. 

Auch ihr Wunsch, auf Teufel komm raus eine Provokation zu inszenieren, erntet viel Kritik. 

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ivi
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