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Müll: Was nach den Festivals bleibt

Die Kehrseite der Festivals sind Müll und Umweltschäden, die nach der tagelangen Feierei bleiben.

Wenn die Festival-Fans verschwunden sind, bleibt der Müll übrig - hier im Juni nach "Rock im Park" in Nürnberg

Wenn die Festival-Fans verschwunden sind, bleibt der Müll übrig - hier im Juni nach "Rock im Park" in Nürnberg

Sommer, Spaß und jede Menge gute Laune: Das versprechen sich Musikfans von Festivals. Nachdem die Party jedoch vorbei ist, bleibt einiges zurück - selbst wenn die Festivalgänger längst abgereist sind. Die grünen Wiesen verwandeln sich in Müllhalden. Bei "Rock im Park" auf dem Nürnberger Zeppelinfeld waren es laut Medienberichten in diesem Jahr 300 Tonnen Müll, die nach der Großveranstaltung liegen geblieben sind. Darunter fallen Zelte, Campingstühle, Flaschen und Essensreste. Danach muss mehrere Tage lang aufgeräumt werden.

Zwei bis drei Mal so viel Müll wie noch vor fünf Jahren

Beim Schwesterfestival "Rock am Ring" sorgte laut dem "General-Anzeiger Bonn" im Jahr 2018 eine Gruppe aus 60 Personen dafür, dass das Gelände vom groben Müll befreit wird. Zwei Kehrmaschinen fuhren die Flächen ab und viele Campingplätze wurden von einer Fachfirma mit Spezialgeräten gereinigt. Außerdem gab es auf dem Gelände 30 große Müllcontainer und Müllpressen, 100 Umleerbehälter sowie 250 Mülltonnen.

Festivalbesucher lassen heutzutage zwei bis drei Mal so viel Müll liegen wie noch vor fünf Jahren. Davon geht Jacob Bilabel von der Green Music Initiative aus, wie die "Berliner Morgenpost" berichtet. Die Initiative setze sich für mehr Umweltschutz in der Musikbranche ein. Laut Bilabel bleiben rund 30 Prozent aller Zelte auf den Festivalgeländen zurück. "Solange Zelte so günstig sind und als Festivalzelte verkauft werden, überlegt man sich dreimal, ob man das wegräumt", sagt er.

Manche Menschen können sich über den Müll jedoch freuen: Ein Duisburger hat nach dem Festival "Rock am Ring" auf dem Gelände in der Eifel Mitte Juni 23.000 Euro Pfand gesammelt. Laut "Berliner Kurier" vereinbare eine Supermarktinhaberin sogar Termine mit solchen "Großkunden", damit vor den Pfandrückgabe-Automaten keine Warteschlangen entstehen. Die Müllbelastung ist vielleicht das offensichtlichste, jedoch nicht das größte Umweltproblem von Festivals. Viel schlimmer sei die Belastung durch die An- und Abreise der Gäste, sagt Jacob Bilabel laut "Berliner Morgenpost".

Sauberster Campingplatz gewinnt Preis

Dass Festivals enorme Umweltschäden verursachen, ist auch den Veranstaltern bewusst. Deswegen finden bei vielen Festivals Bemühungen statt, Müll und Umweltschäden durch grüne Projekte zu reduzieren. Schon seit zehn Jahren gibt es bei "Rock im Park" den sogenannten "Umwelt Rocky" - einen Pokal, der dem Besitzer mit dem saubersten Campingplatz verliehen wird. Außerdem darf sich der Gewinner über Freikarten fürs nächste Jahr freuen.

Müllpfand und grüne Campingplätze

Auf vielen Festivals gibt es außerdem grüne Campingplätze. Auf dem Melt! Festival, das in diesem Jahr vom 19. bis 21. Juli stattfindet, heißt dieses Areal "Green Camp" - ein Zeltplatz ohne hohes Müllaufkommen mit eigener Rezeption. Ähnliche Plätze gibt es auch auf dem Deichbrand- ("Green Camping") und dem Highfield-Festival ("Grüner Wohnen"). Ebenso verbreitet ist das sogenannte Müllpfand. Beim Taubertal-Festival zahlt man beim Einlass fünf Euro Pfand für einen Müllsack. Wenn dieser gefüllt ist und wieder abgegeben wird, bekommen die Festivalbesucher das Pfand zurück.

Gegen die hohe Müllbelastung durch zurückgelassene Zelte haben sich die Veranstalter der Festivals ebenfalls etwas einfallen lassen. So gibt es gewisse Stationen, bei denen man upgecycelte Zelte ausleihen sowie sein eigenes reparieren oder abgeben kann, so wie beim Melt! Festival. Beim Deichbrand heißt die ähnliche Initiative "Rent'A'Tent", beim Taubertal-Festival "Love Your Tent". Noch verwendbare Lebensmittel müssen zudem nicht weggeworfen werden. Auf dem Melt! Festival können diese bei der Tafel oder beim Foodsharing abgegeben werden. 2013 gab es dort außerdem erstmals eine Bühne, die ausschließlich mit vor Ort erzeugter erneuerbarer Energie betrieben wurde.

SpotOnNews
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(