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Museum Frieder Burda: Baden-Baden zeigt große Schau zu «Brücke»-Künstlern

Die Künstlergruppe «Brücke» wurde 1905 in Dresden gegründet. Das Ziel der Maler war es, neue Wege im künstlerischen Ausdruck zu finden und sich vom tradierten Malstil der Akademien zu lösen. Die Farbigkeit der Gemälde begeistert auch heute noch.

Die Brücke

Ernst Ludwig Kirchner, Liegender blauer Akt mit Strohhut, 1909. Foto: Uli Deck

Farbenfrohe Landschaften, viel nackte Haut und Großstadtszenen - 120 Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken der Künstlergruppe «Brücke» präsentiert das Museum Frieder Burda vom 17. November bis zum 24. März 2019.

Die Schau gibt Einblick in das Schaffen von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde. Zu sehen sind hochkarätige Leihgaben von Museen wie Kirchners «Liegender blauer Akt mit Strohhut» sowie selten gezeigte Werke aus Privatbesitz wie Max Pechsteins «Gelbe Maske».

Die von Magdalena M. Moeller, der langjährigen Direktorin des Berliner «Brücke»-Museums, kuratierte Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Künstlergruppe von ihren wilden Anfängen im Jahr 1905 in Dresden bis zur Auflösung im Jahr 1913. Sie ist nach Angaben des Museums eine der größten Ausstellungen zur Malerei der «Brücke» in den vergangenen zehn Jahren.

dpa
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