Film "Summer of Soul": Wie der Musik-Produzent Questlove einen Film-Schatz hob

GLADYS KNIGHT & the Pips beim Harlem Cultural Festival in 1969
GLADYS KNIGHT & the Pips beim Harlem Cultural Festival in 1969
© Searchlight Pictures/ / Picture Alliance
Der brillante Dokumentarfilm "Summer of Soul" erinnert an das Harlem Cultural Festival, das Schwarzen Menschen im Sommer 1969 neue Hoffnung gab – bevor es in Vergessenheit geriet. Regisseur und Musik-Produzent Questlove über seine Aufgabe, die Geschichte Schwarzer Kultur zu retten.

Die Revolution dauerte nur wenige Wochen und verlief äußerst friedlich. Als riesige Party, nicht als Straßenkampf. Von Juni bis August 1969 feierten mehr als 300.000 Zuschauer das Harlem Cultural Festival in New York. An sechs Sonntagen kamen sie zu Konzerten in den Mount Morris Park, um Stars wie Stevie Wonder, B.B. King und Gladys Knight & the Pips zu sehen. Der Eintritt war frei.

Die Menschen feierten ihre Musik, ihre Kultur, ihre Mode. Familien mit Kindern, Jugendliche, Männer und Frauen, die sich schick gemacht hatten. Und weil vor allem Schwarze auftraten und das Festival besuchten, galt es schon bald als "Schwarzes Woodstock". Wenn auch ohne Schlamm und mit viel weniger Drogen.

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