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Blechmusik und Frauenpower: Deutsches Jazzfestival ehrt Albert Mangelsdorff

Im Herbst steigt die 49. Ausgabe des Deutschen Jazzfestivals in Frankfurt am Main.

Jazz-Posaunist Albert Mangelsdorff

Der Jazzmusiker Albert Mangelsdorff 2003. Foto: Stephanie Pilick

Der Frankfurter Jazzer Albert Mangelsdorff wäre Anfang September 90 Jahre alt geworden. Wenige Woche später startet das 49. Deutsche Jazzfestival am 22. Oktober in der Frankfurter Alten Oper mit einer Hommage an den 2005 gestorbenen Posaunisten.

Ehemalige Weggefährten wie Joachim Kühn, Pierre Favre oder Christof Lauer erinnern zusammen mit der hr-Bigband an Mangelsdorff, wie der Hessische Rundfunk (hr) am Dienstag mitteilte. Der Posaunist war wegen seines innovativen Stils auch im -Mutterland USA eine Größe.

Am Wochenende darauf geht es vom 25. bis 28. Oktober mit viel Blechmusik und Frauenpower im hr-Sendesaal und dem Künstlerhaus Mousonturm weiter. Der Allgäuer Trompeter Matthias Schriefl trifft mit der hr-Bigband auf indische Musiker. Erwartet werden die Trios der französischen Trompeterin Airelle Besson und des österreichischen Pianisten David Helbock. Vorstellen wird sich auch die in London lebende arabische Trompeterin Yazz Ahmed. Das All-Star-Ensemble SFJAZZ Collective huldigt der US-Trompeterlegende Miles Davis.

Das Jazzfestival, das als ältestes in Deutschland gilt, wird gemeinsam vom Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt organisiert.

dpa
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo