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ESC-Vorentscheid: Diese fünf Kandidaten dürfen aufs Finale in Kiew hoffen

Nach enttäuschenden Auftritten soll Deutschland beim ESC 2017 in Kiew wieder in die Erfolgsspur zurück. Wer dort starten will, muss jedoch durch den Vorentscheid. Für diese fünf Künstler geht es ums Ticket für die Ukraine.

Die deutsche Starterin Jamie-Lee Kriewitz beim ESC-Finale 2016 in Stockholm

Für die deutsche Starterin Jamie-Lee Kriewitz reichte es beim ESC-Finale 2016 in Stockholm nur zum letzten Platz (Archivbild)

Sie setzten sich gegen rund 2000 weitere Bewerber durch, jetzt geht es für sie um die Teilnahme beim ESC 2017 in Kiew: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat die fünf Kandidaten bekanntgegeben, die in knapp fünf Wochen im deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gegeneinander antreten werden. Konkret sind das: Axel Maximilian Feige (Hamburg), Felicia Lu Kürbiß (Freilassing), Helene Nissen (Hollingstedt), Isabella "Levina" Lueen (Berlin) und Wilhelm "Sadi" Richter (Dortmund).

Ausgewählt wurden die fünf Kandidaten sowie deren Songs von Vertretern von NDR, ARD, der Produktionsfirma von Stefan Raab TV, die den deutschen Vorentscheid produziert, sowie von Musikexperten. Der in der ARD für den Wettbewerb verantwortliche Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sprach von "spannenden" Kandidaten, "die uns in intensiven Studiosessions musikalisch und mit ihrer Performance überzeugt haben".

Deutsche beim ESC-Finale zuletzt zweimal Letzter

Der Gewinner des Vorentscheids am 9. Februar wird Deutschland dann beim ESC-Finale am 13. Mai in Kiew vertreten. Am Ende der rund dreistündigen Show stimmen die Zuschauer in Deutschland darüber ab.

In den beiden vergangenen Jahren wurde Deutschland beim Finale des ESC, der hierzulande immer wieder hohe Einschaltquoten hat, jeweils enttäuschend Letzter. 2016 holte Starterin Jamie-Lee Kriewitz nur elf Punkte. Auch in den Jahren davor landeten die deutschen Teilnehmer auf den hinteren Plätzen.

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mod / AFP