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Musikgeschichte: «The Blueprint» von Jay-Z in der US-Kongressbibliothek

Das Album des derzeit laut «Forbes» bestverdienenden Rappers der Welt wird wird als achter Hip-Hop-Titel in das amerikanische Musikregister aufgenommen.

Jay-Z

Eine große Auszeichnung für Jay-Z und sein Album «The Blueprint». Foto: Kathy Willens/AP

Das Album «The Blueprint» von Rapper Jay-Z, das einen entscheidenden Punkt in der Karriere des Rappers markierte, kommt ins Archiv der US-Kongressbibliothek in Washington.

In die «National Recording Registry» werden Singles und Alben aufgenommen, die in der Musikgeschichte der USA als «kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutend» gelten. Aufnahmen aus Jazz, Klassik und Blues überwiegen bei den mehr als 500 Titeln deutlich.

«The Blueprint» ist nun einer von acht Titeln aus dem Hip-Hop-Genre in dem Musikregister. Mit dabei sind auch berühmte Alben und Singles von Run-DMC, N.W.A., Tupac Shakur, Public Enemy sowie der Klassiker «Rapper's Delight» von der Sugarhill Gang. Jay-Z schien um die Jahrtausendwende eigentlich an Bedeutung zu verlieren, positionierte sich 2001 mit «The Blueprint» dann aber an der Spitze der New Yorker Rap-Szene. Dem «Forbes»-Magazin zufolge ist er heute noch vor Diddy und Kendrick Lamar der am besten verdienende Rapper der Welt.

Aufbewahrt und zugänglich gemacht werden die Musikstücke in einem Archiv außerhalb Washingtons. Dort wird mit sieben Millionen Titeln der weltweit größte Bestand an Filmen, TV-Programmen, Radiosendungen und Tonaufnahmen verwahrt. Ebenfalls neu aufgenommen wurden dieses Jahr «La Bamba» von Ritchie Valens, «She's So Unusual» von Cyndi Lauper und der Soundtrack zum Film «Superfly» von Curtis Mayfield. Teil des Archivs sind auch Titel von Michael Jackson, Sam Cooke, Billie Holiday und den Beatles.

dpa