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Shepherd In A Sheepskin Vest: Bill Callahan: Der spröde Schäfer kehrt zurück

Seine spröde Bariton-Stimme ist unverwechselbar - auch nach langen Jahren der Kreativpause. Nun kehrt Bill Callahan mit einem Album zurück, das zumindest von der Zahl der gebotenen Songs her sehr üppig ist.

Bill Callahan

Stille, introvertierte Songs von Bill Callahan. Foto: Drag City

Fünf Jahre ließ sich Bill Callahan Zeit, um seine Fans nach Familiengründung mit Ende 40 und einer insgesamt ruhigeren Lebensphase mit neuen Liedern und seinem unnachahmlich trockenen Bariton zu verwöhnen.

Dann aber auch so richtig: «Shepherd In A Sheepskin Vest» (Drag City) enthält gleich 20 Tracks - von kurz und skizzenhaft bis (relativ) ausgeformt. Es sind oft reduzierte Lieder, beschränkt auf Gitarre, Pedal-Steel, Bass, Piano und etwas Schlagzeug oder Drum-Machine, die der mittlerweile 53 Jahre alte Singer-Songwriter aus Austin/Texas hier präsentiert.

Man fühlt sich an Neil Young in einer seiner Country-Folk-Phasen erinnert, an Kurt Wagner von Lambchop, Jeff Tweedy im Solo-Modus, Mark Kozelek oder Damien Jurado. Stille, introvertierte Songs, gelegentlich mit einem leicht exotischen (klassisch-spanischen) Gitarrenklang - aber selten so üppig wie die meist langen Stücke der Meisterwerke «Sometimes I Wish We Were an Eagle» (2009) und «Dream River» (2013).

Callahan ist hier natürlich weit entfernt von den Anfängen als LoFi-Songwriter, der seine damals noch kargen, spröden Lieder in den 90er Jahren auf Vier-Spur-Rekordern aufnahm, zunächst noch unter dem Alias-Namen Smog. Aber in punkto Zugänglichkeit und epische Größe war er schon mal weiter als jetzt mit «Shepherd In A Sheepskin Vest».

Was keine Kritik sein soll, denn auch diese neuen Stücke entfalten nach mehrmaligem Hören mit ihrer Ruhe und Reife den typischen Bill-Callahan-Sog. «Where have all the good songs gone?», fragt der 53-Jährige in «Writing». Man darf wohl sagen: Etliche gute Lieder sind wieder mal bei diesem formidablen Singer-Songwriter gelandet.

Auch nachzuhören am 8. Oktober beim bislang einzigen für Deutschland angekündigten Callahan-Konzert in Berlin.

dpa
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(