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"Free European Song Contest" Vanessa Mai und Sarah Lombardi starten bei Stefan Raabs Ersatz-ESC

Stefan Raab
Stefan Raab hat Details über seine ESC-Ersatz-Show "Free European Song Contest" vorgestellt.
© DPA
Wird Stefan Raab selbst auftreten? ProSieben hat erste Details über den Ersatz-ESC verraten, der am Samstag ausgestrahlt wird. Die entscheidende Frage blieb jedoch unbeantwortet.

ProSieben hat zumindest teilweise die Geheimnistuerei um die Kandidaten des von Stefan Raab produzierten "Free European Song Contest" beendet. In der am Samstagabend stattfindenden Show treten unter anderem Vanessa Mai, Josh, Mike Singer und Sarah Lombardi auf, wie der Sender am Donnerstag in Köln bekanntgab. Wer für Deutschland antritt, blieb aber offen - es gibt Spekulationen, Raab könnte wieder auftreten.

Raab hatte 2015 seine Karriere vor der Kamera beendet und ist seitdem nur noch Produzent. Nach der Absage des Eurovision Song Contest (ESC) wegen der Corona-Krise sorgte er mit der Idee für Aufsehen, am eigentlich geplanten Tag des ESC-Finales eine eigene Show zu starten. In dieser sollen 15 Länder gegeneinander antreten. Die nun bekannt gegebenen Sänger haben familiäre Verbindungen zu den Ländern, die sie vertreten - Sarah Lombardi singt deshalb etwa für Italien, Mike Singer für Kasachstan. 

NDR steht in Konkurrenz zur Raab-Show

Wie ProSieben-Chef Daniel Rosemann sagte, soll der Raab-Wettbewerb auch in Zukunft weiter ausgetragen werden. "Wir haben immer gesagt, wir gründen den 'FreeESC' - man gründet nichts für einmal, man gründet für immer", sagte Rosemann. Ob der Wettbewerb auch in Zukunft aber zeitlich parallel zum eigentlichen ESC stattfinden soll, blieb offen.

Derweil kündige der Norddeutsche Rundfunk an, in seiner parallel zum Raab-Wettbewerb stattfindenden eigenen Ersatzshow auch Liveauftritte zu zeigen. So soll bei der deutschen Suche nach einem "Sieger des Herzens" die aus Island stammende Gruppe Dadi Freyr og Gagnamagnid mit "Think about things" auftreten.

In vielen nach der ESC-Absage organisierten Fanabstimmungen galt Island als Favorit für den diesjährigen ESC-Sieg. Auch die ebenfalls hoch gehandelten Starter aus Dänemark und Litauen sind live in der ARD dabei.

che/DPA

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