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Nur im Film: Robert De Niro freut sich über Verjüngung

Die Technik macht's möglich: Die Hauptdarsteller im Gangsterepos «The Irishman» wurden «verjüngt».

Robert De Niro

Da war er noch etwas jünger: Robert De Niro 2007 in Berlin. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Filmstar Robert De Niro (76) macht das Älterwerden zu schaffen. «Geht es uns am Ende des Tages nicht allen so? Da kann man wohl nichts machen», sagte De Niro der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien in London.

Umso mehr freut sich der Schauspieler, in seinem neuen Film «The Irishman» dank moderner Technik deutlich jünger auszusehen. «Es ist großartig, dass die Sache mit der Verjüngung geklappt hat», sagte er. «Wir hatten ursprünglich überlegt, uns eventuell von jüngeren Darstellern spielen zu lassen. Aber das Projekt hat sich solange hingezogen, und in der Zeit wurde die Technik immer besser.»

In dem Gangsterepos von Regisseur Martin Scorsese spielen De Niro und seine Kollegen Al Pacino (79) und Joe Pesci (76) ihre Rollen über mehrere Jahrzehnte. Nach den Dreharbeiten wurde ihnen am Computer ein jüngeres Aussehen verpasst. «Das Interessante ist, dass Leute, die das Material vor der Nachbearbeitung gesehen haben, die Alterung und die Verjüngung kaum bemerkt haben», erklärte De Niro. «Zumindest hat es der Geschichte und dem fertigen Film nicht geschadet.» Das bestätigt auch sein Co-Darsteller. «Das stimmt wirklich», sagte Pacino und scherzte: «Vielleicht liegt es auch an meinen Augen.»

Der von Netflix produzierte «The Irishman» über die Verbindungen von Mafia, Gewerkschaften und Politik in den USA der 60er Jahre läuft ab 14. November nur für wenige Wochen in den deutschen Kinos. Ab 27. November ist das hochkarätig besetzte Gangster-Epos, das auf wahren Tatsachen und Personen basiert, beim Streamingdienst zu sehen.

dpa