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Nach Eklat um Kollegah und Farid Bang: Peter Maffay fordert den Rücktritt der Echo-Bosse

Der Antisemitismus-Skandal beim Echo ist noch nicht ausgestanden. Peter Maffay ist nach wie vor sauer und fordert knallharte Konsequenzen.

Peter Maffay findet klare Wort zum Echo 2018

Peter Maffay findet klare Wort zum Echo 2018

Er galt als der wichtigste Musikpreis Deutschlands, doch seit dem Antisemitismus-Skandal um die Preisträger Farid Bang (31) und Kollegah (33) ist der Echo in scharfe Kritik geraten. Allen voran Peter Maffay (68, "Über sieben Brücken musst du gehn") äußert seinen Unmut über die jüngsten Entwicklungen. Auf Facebook spricht er davon, dass der Echo dieses Jahr "eine Ohrfeige für das demokratische Verständnis in unserem Land" gewesen sei.

Für sei es nun unmöglich zur Tagesordnung überzugehen. "Es muss eine Aufarbeitung geben", fordert er. "Rassismus und Gewaltverherrlichung haben in unserem Staat, gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte nichts verloren, genauso wenig und erst recht nicht in der Kunst. Diejenigen, die das missachten verdienen Null Toleranz. Die 'Künstler' nicht und auch die nicht, die mit ihnen und damit ihren Inhalten ordentlich Geld verdienen." Doch damit nicht genug!

"Der Echo ist zu einem Vermarktungsmodell verkommen"

Weiter kritisiert Maffay: "Verantwortungslosigkeit, Geschmacklosigkeit und Gier müssen entlarvt werden. Die Protagonisten dieser Haltung haben Namen und waren an diesem 12.04.2018 zum großen Teil anwesend. Aber sie haben geschwiegen und sich weggeduckt". Für den Musiker ist der Echo "zu einem Vermarktungsmodell des Senders VOX verkommen". Es gehe nur noch "um Geld und Marktanteile und um Selbstdarstellung". Von den Verantwortlichen zeigt sich Maffay enttäuscht. Der Ethikrat sei auf Tauchstation gegangen und der Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, Florian Drücke, habe lediglich hastig erklärt, "man werde die Statuten, die den Echo regeln, neu verfassen und überarbeiten".

Peter Maffay fordert knallharte Konsequenzen

Doch das reiche laut Maffay nicht. Er fordert weitreichende Konsequenzen, die wie folgt aussehen sollten: "Die Verantwortlichen nehmen ihren Hut und an ihre Stelle treten glaubhafte Personen, die für die Zukunft die nötige Transparenz garantieren." Der Sänger kritisierte bereits vor der Echo-Verleihung die Verantwortlichen scharf dafür, dass ausgerechnet am 12. April, dem Holocaust-Gedenktag in Israel, die Echo-Verleihung von der Nominierung der beiden Skandal-Rapper überschattet wird.

und Kollegah gewannen den Echo in der Kategorie "Hip-Hop/Urban National", obwohl einzelne Textstellen der Rapper als antisemitisch gewertet werden. So heißt es in einer Textzeile des Albums "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" etwa: "Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen". Der Ethikrat beschäftigte sich zwar damit, gab am Ende aber grünes Licht.

Notos Quartett gibt Echo zurück: "Symbol der Schande"

Maffay ist nicht der einzige Musiker, der den Echo und seine Verantwortlichen in die Pflicht nimmt. Auch das Notos Quartett, das 2017 mit dem Echo Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet wurde, hat reagiert und seinen Preis zurückgegeben. Auf Facebook begründet die Gruppe diesen Schritt wie folgt: "Bis vor kurzem war der ECHO in unseren Augen der renommierteste und größte Musikpreis Deutschlands. [...] Die Tatsache, dass nun eben dieser Preis offenen Rassismus toleriert, ihm gar eine Plattform bietet und ihn auszeichnet, ist für uns nicht tragbar."

Man habe sich deshalb dazu entschieden, sich vom Echo zu distanzieren und den Preis zurückzugeben. "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, doch die ECHO-Trophäe, die bis zuletzt noch in unserem Probenstudio in Berlin stand, ist für uns nun nichts mehr als ein Symbol der Schande", heißt es am Ende des Statements. Während der Echo-Preisverleihung selbst, übte lediglich Toten-Hosen-Frontmann Campino (55) in seiner Dankesrede Kritik an Farid Bang, sowie den Echo-Verantwortlichen.

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Falls Sie sich fragen, wer diese beiden Grazien sind: Links in Strampelanzug und Overknee-Stiefeln steht Schlagersängerin Michelle, rechts in Spitzen-Unterwäsche ist ihre Tochter Marie-Louise zu sehen. Die 17-Jährige stammt aus Michelles Beziehung mit Schlagersänger Matthias Reim, die 2001 nach drei gemeinsamen Jahren in die Brüche ging.

Falls Sie sich fragen, wer diese beiden Grazien sind: Links in Strampelanzug und Overknee-Stiefeln steht Schlagersängerin Michelle, rechts in Spitzen-Unterwäsche ist ihre Tochter Marie-Louise zu sehen. Die 17-Jährige stammt aus Michelles Beziehung mit Schlagersänger Matthias Reim, die 2001 nach drei gemeinsamen Jahren in die Brüche ging.

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SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo