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Roman des Jahres: Deutscher Buchpreis: Viele Debüts auf der Longlist

Gesucht wird der «Roman des Jahres»: Wer gehört zu den 20 Kandidaten, die sich Hoffnung machen können?

Bücher

Die Longlist umfasst 20 Kandidaten. Foto: Frank Rumpenhorst

Viele neue Autoren haben es in die Auswahl für den Deutschen Buchpreis 2019 geschafft. Auf der Longlist, die 20 Titel umfasst, stehen aber auch bekannte Namen wie Saša Stanišić, Ulrich Woelk oder Marlene Streeruwitz.

«Um die Zukunft des Lesens und des Schreibens muss uns da nicht bange sein», sagte der Sprecher der siebenköpfigen Jury, Literaturkritiker Jörg Magenau, am Dienstag bei der Bekanntgabe der Liste in Frankfurt.

«Besonders erfreulich» findet die Jury, «dass es so viele gelungene Debüts zu entdecken gab». Die Longlist spiegle «die stoffliche Vielfalt und den stilistischen Reichtum» der deutschsprachigen Neuerscheinungen wider. «Gesellschaftsanalyse und Geschichtsforschung, Paranoia und Phantasie, Wunsch und Welterkundung von Kalifornien über die deutsche Provinz bis in den Kaukasus haben darin Platz.»

Die Verlage hatten mehr als 200 Titel eingereicht, die zwischen Oktober 2018 und September 2019 erschienen sind oder erscheinen. Am 17. September wird die Liste auf sechs Titel, die Shortlist, verkürzt. Der Sieger wird am Vorabend der Frankfurter Buchmesse (14. Oktober) verkündet.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2500 Euro.

dpa