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Soziales Engagement: Collien Ulmen-Fernandes fürchtete schrille Geräusche

Lange Zeit wusste Collien Ulmen-Fernandes nicht, warum ganz bestimmte Geräusche panische Angst bei ihr auslösten.Ein Psychologe hat ihr schließlich geholfen.

Collien Ulmen-Fernandes

Collien Ulmen-Fernandes bei der Wohltätigkeits-Gala «Tribute to Bambi». Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes (38) hat sich als Grundschulkind vor schrillen Geräuschen gefürchtet. «Ich hatte panische Angst vor Rückkopplungen», sagte sie am Mittwoch am Rande der Charity-Veranstaltung «Tribute to Bambi» in Baden-Baden.

Lange habe sie nicht gewusst, warum sie gewisse Geräusche nicht abkönne - bis ein Psychologe festgestellt habe: Das liegt an der Zeit im Brutkasten. «Ich bin selbst als Frühchen zur Welt gekommen», sagte sie.

Im Mutterleib seien Kinder eher dumpfe Klänge gewohnt, schrille Töne täten zu früh geborenen Kinder deswegen weh. Mittlerweile merke sie davon nichts mehr. Sie unterstützt nun ein Projekt, das Frühchen dagegen helfen soll: Im Rahmen einer Musiktherapie werden Frühchen dumpfe Klänge vorgespielt. Die klingen wie im Mutterleib und sollen schrille Töne überdecken. Ulmen-Fernandes hat mit dem Schauspieler Christian Ulmen eine Tochter.

Wenn man Mutter sei, bewegten einen Kinderprojekte mehr, sagte die 38-Jährige. Sie sei froh, dass ihre Tochter nicht zu früh zur Welt gekommen ist. «Es sah kurz so aus, aber dann hat sie es sich zum Glück nochmal anders überlegt», sagte sie.

dpa
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