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Star Trek: Captain Kirk verteidigt Quentin Tarantino

Dass Quentin Tarantino die Besatzung der Enterprise fluchend durchs All schicken will, stört viele Trekkies - nicht jedoch Captain Kirk.

William Shatner alias Captain Kirk hat kein Problem damit, wenn der Ton auf der Enterprise rauer wird

William Shatner alias Captain Kirk hat kein Problem damit, wenn der Ton auf der Enterprise rauer wird

Dringt die Enterprise bald schon in gottverdammte Galaxien vor, die nie ein fucking Mensch zuvor gesehen hat? Zumindest, wenn es nach Quentin Tarantino (56) geht, der den nächsten Kinofilm der "Star Trek"-Reihe verantworten soll. Dass der Regisseur seine Vorliebe für Kraftausdrücke auch in der piekfeinen Sternenflotte ausleben will, stößt bei vielen Anhängern der Reihe auf Ablehnung. Ausgerechnet der wichtigste unter ihnen eilt Tarantino jedoch mit Warp-Geschwindigkeit zur Hilfe: William "Captain Kirk" Shatner (88)!

Der ergriff via Twitter Partei für Tarantino und warf den Kritikern gleichzeitig Scheinheiligkeit vor: "Warum verschwören sich die Leute dagegen? Soweit ich weiß gibt es in einigen Episoden von 'Star Trek: Discovery' auch Kraftausdrücke. Warum machen sich die Menschen deswegen nicht verrückt?", fragt Shatner. "Discovery" ist der neueste Serien-Ableger, dessen zweite Staffel Anfang dieses Jahres bei Netflix anlief.

Stein des Anstoßes für die Debatte ist eine Aussage von Tarantino, die er am vergangenen Mittwoch gegenüber der Seite "Empire" tätigte. Darin machte der "Pulp Fiction"-Regisseur klar: "Wenn ich es tun soll, dann wird es nicht jugendfrei." Darin sieht manch ein Trekkie aber einen krassen Bruch mit der Reihe. Ab wann die Besatzung der Enterprise fluchend das Universum retten könnte, steht aktuell noch in den Sternen. Tarantinos nächster Streifen "Once Upon a Time... in Hollywood" wird dagegen bereits am 15. August in Deutschland anlaufen.

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