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Tod mit 90 Jahren: Erstes Bond-Girl Eunice Gayson gestorben

In der Welt von James Bond hat Eunice Gayson einen festen Platz. Sie flirtete im ersten 007-Abenteuer nicht nur mit Sean Connery, sie hat auch etwas, was sonst kein Bond-Girl hat.

Eunice Gayson

Eunice Gayson ist tot. Foto: Ian West/PA Wire

Die Darstellerin des ersten Bond-Girls, Eunice Gayson, ist tot. Die Nachricht über ihren Tod erschien am Samstag auf ihrem offiziellen Twitter-Konto.

Die britische Schauspielerin sei bereits am Freitag gestorben, hieß es da. «Eine fantastische Dame, die einen bleibenden Eindruck bei jedem hinterließ, der sie traf.» Sie wurde 90 Jahre alt.

Gayson spielte die Bond-Geliebte Sylvia Trench neben (87) in der Hauptrolle des Geheimagenten in «James Bond - 007 jagt Dr. No» (1962) und «Liebesgrüße aus Moskau» (1963). Laut einem Bericht der BBC war sie das einzige Bond-Girl, das in zwei Filmen auftrat.

Die Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli kondolierten der Familie über das offizielle -Konto @007. Dazu posteten sie ein Foto Gaysons in ihrer Rolle als Sylvia Trench.

Auf Gaysons offizieller Webseite war am Samstag ein Foto des ehemaligen Bond-Girls zu sehen - mit der Unterschrift «Eunice Gayson 1928-2018».

dpa
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo