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Traditionen und Bräuche: Macron will Baguette als Unesco-Kulturerbe anerkennen lassen

Paris - Nachdem die neapolitanische Pizza zum Unesco-Kulturerbe gekürt wurde, will Frankreich nachziehen: Staatschef Emmanuel Macron hat sich dafür ausgesprochen, das französische Baguette ins immaterielle Kulturerbe aufzunehmen.

Französisches Baguette

Frankreichs Staatschef hat sich dafür ausgesprochen, das französische Baguette ins immaterielle Kulturerbe aufzunehmen. Foto: Jens Wolf

Nachdem die neapolitanische Pizza zum -Kulturerbe gekürt wurde, will Frankreich nachziehen: Staatschef Emmanuel Macron hat sich dafür ausgesprochen, das französische Baguette ins immaterielle Kulturerbe aufzunehmen.

Die Weißbrotstange werde in der ganzen Welt beneidet, sagte Macron am Freitag dem Sender Europe 1. «Man muss seine Exzellenz und das Können bewahren, und deshalb muss es ins Welterbe aufgenommen werden.» Damit unterstützte Macron eine Forderung des Chefs des französischen Bäcker- und Konditorverbandes. «Das ist der Alltag der Franzosen, und Brot ist eine besondere Geschichte.»

Die Unesco schützt nicht nur Kulturgüter, sondern auch immaterielles - Tanz, Theater und Musik, aber auch Handwerk, Traditionen und Bräuche aus allen Weltreligionen. Das «Pizzaiuolo», die Kunst des Pizzabackens, wurde Anfang Dezember aufgenommen.

«Ich kenne unsere Bäcker», so Macron: «Sie haben gesehen, dass die Napolitaner es geschafft haben, ihre ins Welterbe der Unesco aufzunehmen. Also sagen sie sich: Warum nicht das Baguette? Und sie haben Recht.»

Aus Deutschland stehen bereits unter anderem das Genossenschaftswesen, die Falknerei sowie Orgelbau und Orgelmusik auf der Liste des immateriellen Kulturerbes.

dpa
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo