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25 Jahre Jo Gerner: RTL widmet Wolfgang Bahro eine Web-Serie

Potsdam - Wolfgang Bahro ist seit 25 Jahren Jo Gerner. Der inzwischen 57-jährige Schauspieler hatte am 15. Dezember 1992 seinen ersten Drehtag als gewiefter und skrupelloser Anwalt in der RTL-Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ).

Wolfgang Bahro - Jo Gerner

Der Schauspieler Wolfgang Bahro , bekannt auch als Anwalt Jo Gerner in «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ). Foto: Britta Pedersen

Wolfgang Bahro ist seit 25 Jahren . Der inzwischen 57-jährige Schauspieler hatte am 15. Dezember 1992 seinen ersten Drehtag als gewiefter und skrupelloser Anwalt in der RTL-Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» (GZSZ).

Aus diesem Anlass widmet ihm der Privatsender eine vierteilige Web-Serie mit dem Titel «Die Akte Gerner». Die Episoden der «fiktionale Dokumentation» sind seit Dienstag (immer um 20.15 Uhr) im Anschluss an GZSZ auf .de und bei TV Now zu sehen, wie der Sender mitteilte. Sie beleuchten Höhe- und Tiefpunkte aus Gerners Leben.

«Die Akte Gerner» befasst sich entsprechend auch mit Korruption, Erpressung und Entführung. Schließlich hat der Anwalt in seiner Karriere oft zu unlauteren Mitteln gegriffen, um seine Ziele zu erreichen. Die Web-Serie will ihn RTL zufolge aber nicht als Fiesling porträtieren, sondern auch als fürsorglichen Familienvater und guten Freund. Dafür kommen im Stil einer Dokumentation neben ehemaligen Gegenspielern auch Freunde und Familienangehörige zu Wort. In den vier Folgen gibt es daher auch ein Wiedersehen mit früheren -Stars wie Alexandra Neldel, Janina Uhse oder Raúl Richter.

dpa
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo