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Ashton Kutcher bei "Two and a Half Men": Verrückt wie Charlie Sheen?

Charlie Sheen zu ersetzen ist wahrlich nicht einfach. Doch Ashton Kutcher scheint nach den Erzählungen seines "Two and a Half Men"-Kollegen Jon Cryer ein einfaches Rezept zu verfolgen: Er versucht sich genauso schräg zu verhalten.

Jon Cryer hat es nicht leicht. Erst musste er die Eskapaden seines "Two and a Half Men"-Serienpartners Charlie Sheen ertragen und jetzt entpuppte sich auch dessen Nachfolger Ashton Kutcher als schräger Vogel. Jedenfalls erzählte Cryer in der "David Letterman Show" eine Geschichte, die auch zu Sheen problemlos passen würde. Er sei mit Kutcher in einem Privatjet zu einem Werbekunden geflogen, so Cryer. "Als wir an Bord gingen, sagte Ashton: 'Weißt du, was ich so an Privatjets liebe? Man kann Messer mitbringen.'" Talkmaster Letterman konterte souverän: "Hier kommt's. Kapitel zwei: Er ist so verrückt wie der erste Typ."

Dieser "erste Typ", Charlie Sheen, hatte seinen Job bei "Two and a Half Men" verloren, weil er neben Drogen- und Sexskandalen auch über den Serien-Produzenten Chuck Lorre und den Sender geschimpft hatte. Selbst Cryer bekam dabei etwas ab: Sheen nannte ihn einen Troll. Beleidigt ist er deshalb aber nicht, im Gegenteil: "Ich liebe ihn, er ist ein toller Freund", sagte Cryer. Auf Sheens Eskapaden sei keiner vorbereitet gewesen. "Niemand wollte mit der Sendung weitermachen, weil wir dachten, wir schaden ihm damit und es kam zu einem Zeitpunkt, an dem jeder dachte, es gebe keine Kontrolle mehr." Kontrolle, die Cryer seinem Serienbruder nur wünschen kann: "Ich möchte, dass er nüchtern bleibt. Ich möchte, dass er wieder mit seiner Familie zusammenkommt. Das wäre das Beste für ihn."

Und falls sich Cryer irgendwann doch wieder nach einem verrückten Partner sehnt: Er hat ja noch Ashton Kutcher.

cjf/Cover Media / Cover Media