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Dschungelcamp 2014, Tag 10 Mola jubelt über seinen Rauswurf


Mola Meckerziege verlässt das Camp - und zeigt endlich echte Gefühle. Gar nicht happy ist dagegen Tanja Schumann. Statt Kuscheln mit dem Männe heißt es Massage für Larissa.
Von Jens Wiesner

Über diesen Abgang jubelt der Rausgeworfene am meisten: Mola Adebisi muss das Dschungelcamp verlassen - und machte keinen Hehl aus seiner Freude darüber. ("Jaaa! Geilgeilgeil! Oh Gott, ist so schön!"). Versteinert dagegen das Gesicht von Tanja Schumann: Schon gestern hatte sie die Zuschauer aktiv aufgefordert, ihrem selbstauferlegtem Dasein in der Völkerschau der C-Promis ein Ende zu bereiten. Doch die dachten gar nicht daran, dem Schumann'schen Plan, ohne große Kollateralschäden (und Prüfungen) das Camp zu überstehen, in die Händen zu spielen.

Dieser Kelch blieb ihr an Tag 10 aber weiter erspart: Stattdessen musste Marco Angeli zur Dschungelprüfung ran. Doch auch hier hielt sich der Groll über die Nominierung durch seine Camp-Kameraden in Grenzen - schließlich hatte sich der Österreicher freiwillig gemeldet. Der Weg zu den Sternen führte ihn durch drei enge Kammern an Spinnen, Kakerlaken, Krebsen und einer riesigen Olivpython vorbei, wobei die letzte Kammer fast vollständig mit Wasser gefüllt war. Die Prüfung verlief gut: Zwar erspielte sich Marco nur fünf von acht Sternen - mehr wäre in der Zeit aber auch schwer machbar gewesen.

Larissa geht ein Licht auf

Ansonsten zog sich der zehnte Camptag eher zäher dahin. Larissa testete ihre neu gewonnene Vater-Tochter-Dynamik mit Winfried und lernte, wie das Petroleum in die Lampe kommt. "Jetzt, weiß' ich, wie ich das Licht anmach'", strahlte die gelehrige Schülerin nach absolvierter Lektion.

Dass ausgerechnet der Glatzeder die schon lieb gewonnene Tradition der Schönheits-OP-Geständnisse im Dschungel weiterführte, überraschte dann aber doch. Wer hätte das gedacht: Erst kürzlich hatte sich der Mime nicht nur die Fettpolster der Tränensäcke entfernen, sondern auch seine Schlupflider liften lassen. "Wie ein Frettchen", habe er ausgesehen, so die Familie nach der OP, doch Winfried war zufrieden.

Larissa machte ihre Sache als neue Teamchefin unterdessen gut genug, dass RTL sich genötigt sah, ein Best-Of ihrer besten Stürze und Verpeiltheiten zusammen zu schneiden. Erste Amtshandlung: Tanja Schumann zu mehr Aktivität zu bewegen - mithilfe einer Massage für die neue Teamchefin. Auch Larissas Handverletzung dürfte ebenfalls kein Figment ihrer Fantasie gewesen sein. Als die Österreicherin zum nächtlichen Postdienst abkommandiert wurde, trug sie - unkommentiert - eine Bandage. Statt Gift und Zündstoff für neue Konflikte (wie in der vergangenen Staffel, Stichwort: Fiona), setzte es diesmal aber nur Balsam für die Seelen. Zuviel Diddlmaus für Winfried: "Es ist soviel Herzlichkeit in der Luft, das Herz zerbricht mir."


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