HOME

Einschaltquoten: «Polizeiruf» mit den meisten Zuschauern

Nach dem Tod der britischen Autorin Rosamunde Pilcher ändert das ZDF sein Programm und zieht die Ausstrahlung einer neuen Produktion vor. Mehr Zuschauer als das Herzkino holt nur der Krimi im Ersten.

"Polizeiruf 110: Zehn Rosen"

Brasch (Claudia Michelsen) und Köhler (Matthias Matschke) stehen angespannt vor dem Kommissariat. Foto: Stefan Erhard/MDR

Sarah Lombardi gewinnt «Dancing on Ice», die Dschungelshow-Kandidaten treffen sich zum «Nachspiel» - die meisten Zuschauer aber holen Rosamunde Pilcher und der ARD-Krimi. Im Schnitt 7,84 Millionen verfolgten am Sonntagabend den Einsatz des Magdeburger Ermittlerteams im «Polizeiruf 110: Zehn Rosen» - ein Marktanteil von 21,4 Prozent.

Das ZDF hatte wenige Tage nach dem Tod der britischen Autorin Pilcher sein Programm geändert und zeigte die neue Produktion «Die Braut meines Bruders», für die sich 5,73 Millionen (15,7 Prozent) interessierten. Die «Tagesschau» um 20 Uhr schalteten allein im Ersten 6,53 Millionen (18,9 Prozent) ein.

Das Wiedersehen der Dschungelcamper auf RTL holte durchschnittlich 2,66 Millionen Zuschauer (7,7 Prozent). Das auf Sat.1 bis gegen 23 Uhr gezeigte Finale der Show «Dancing On Ice» kam mit 2,38 Millionen auf einen Marktanteil von 8,0 Prozent. ProSieben erreichte mit dem Western «Django Unchained» von Quentin Tarantino 1,76 Millionen (6,1 Prozent) und Vox mit dem «Kitchen Impossible»-Duell zwischen Tim Mälzer und Max Stiegl 1,59 Millionen (5,6 Prozent).

Die «Trucker Babes» auf Kabel eins schalteten 1,48 Millionen (4,3 Prozent) ein, die Wiederholung von «Der Kommissar und das Meer: Der Tod kam am Nachmittag» bei ZDFneo 1,20 Millionen (3,3 Prozent).

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.