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Einschaltquoten: Horst Lichter glänzt mit «Bares für Rares»

Familientaugliche Fernsehshows haben seit einigen Jahren einen schweren Stand beim Publikum - früher war das wirklich anders. Wenn aber Horst Lichter auftritt, schnellt die Quotenkurve nach oben.

Horst Lichter

Horst Lichter holte eine glänzende Quote. Foto: Henning Kaiser

Wem gelingt es schon noch heutzutage, mitten im Sommer mit einer Unterhaltungsshow mehr als fünf Millionen Zuschauer vor die Fernsehbildschirme zu locken? Antwort:  (56).

Die fünfte abendfüllende Sonderausgabe seiner täglichen Antiquitäten-Verkaufsshow «Bares für Rares» interessierte am Donnerstagabend ab 20.15 Uhr im 5,17 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 19,5 Prozent. Das «heute-journal» im Anschluss kam um 21.45 Uhr noch auf 4,79 Millionen Zuschauer (19,3 Prozent).

Parallel zu Lichters Sendung sahen 3,46 Millionen Zuschauer (13,0 Prozent) die Wiederholung des Island-Krimis mit dem Titel «Tod der Elfenfrau» im Ersten. Die «Tagesschau» hatten zuvor allein im Ersten ab 20 Uhr 4,06 Millionen Menschen (16,5 Prozent) verfolgt. Der -Serienklassiker «Alarm für Cobra 11» verbuchte um 20.15 Uhr 1,77 Millionen Zuschauer (6,8 Prozent) und der Vox-Abenteuerfilm «Robin Hood» mit Russell Crowe 1,52 Millionen (6,2 Prozent).

Auf die ProSieben-Rankingshow «Die Besten! Die 33 unglaublichsten Pannen aller Zeiten» entfielen 1,43 Millionen Zuschauer (5,8 Prozent), auf die Sat.1-Krimiserie «Criminal Minds» 1,31 Millionen (5,0 Prozent), auf den ZDFneo-Krimi «Unter anderen Umständen: Böse Mädchen» mit Natalia Wörner 1,18 Millionen (4,4 Prozent), auf die Kabel-eins-Komödie «Kiss & Kill» 0,78 Millionen (3,0 Prozent) und auf die RTL-II-Reihe «Frauentausch» 0,59 Millionen (2,3 Prozent).

dpa
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo