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Einschaltquoten: Starke Quoten bei den European Championships

Weit über den Erwartungen lag bislang das Zuschauerintesse an den European Championships.

Sensations-Gold

Mateusz Przybylko wurde Europameister im Hochsprung. Foto: Bernd Thissen

Schon vor dem letzten Tag der European Championships in Glasgow und Berlin lässt sich das große Interesse der deutschen TV-Zuschauer als Erfolg für die Sender ARD und ZDF einstufen.

Auch am dritt- und vorletzten Wettkampf-Tag der Europameisterschaften in sieben Sportarten dominierten die Leichtathletik-Übertragungen aus der deutschen Hauptstadt. 4,70 und 4,45 Millionen Zuschauer schauten am Freitag und Samstag zu. Das Erste und das Zweite verbuchten zur besten Sendezeit nach 20 Uhr Marktanteile von mehr als 18 Prozent.

«Die Zuschauerzahlen liegen weit über unseren Erwartungen», kommentierte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann. Er sei «freudig überrascht». Ähnlich zufrieden äußerte sich ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. «Ehrlich gesagt hatte ich die Hoffnung, dass wir bei 13 bis 15 Prozent Marktanteil landen. Dass dies an den letzten Tagen noch überschritten worden ist, ist fantastisch.»

Auch Sportarten, die sonst im Fernsehen weniger im Blickpunkt stehen, erleben während der erstmals ausgetragenen European Championships ein großes Interesse der deutschen TV-Zuschauer. Rund 3,5 Millionen sahen am Samstag die Sendungen mit Triathlon und mit Kunst- und Turmspringen. Auch hier lagen die Marktanteile deutlich über 15 Prozent.

dpa
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo