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Krimireihe: Streit um Dortmunder «Tatort»: Buhrow weist Kritik zurück

Der letzte Dortmunder «Tatort» hat dem Oberbürgermeister der Stadt nicht gefallen. WDR-Intendant Tom Buhrow hat in einem Brief jetzt auf die Kritik reagiert.

Dortmunder «Tatort»

Das «Tatort»-Team aus Dortmund: Jörg Hartmann (l-r, Peter Faber), Rick Okon (Jan Pawlak), Aylin Tezel (Nora Dalay) und Anna Schudt (Martina Bönisch). Foto: Rolf Vennenbernd

WDR-Intendant Tom Buhrow hat die harsche Kritik des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau an der jüngsten «Tatort»-Ausgabe «Zorn» zurückgewiesen.

Ein «Tatort» habe nicht die Aufgabe, das Image einer Stadt oder einer Region aufzupolieren, schrieb Buhrow am Mittwoch in einem Brief an den OB, über den die «Bild»-Zeitung online berichtete. Das Schreiben sei an Sierau verschickt worden, sagte eine WDR-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

Sierau hatte den am Sonntag ausgestrahlten «Tatort» aus Dortmund in einen Brief an Buhrow als klischeehaft und «Mobbing» gegenüber Stadt und Bewohnern kritisiert. Der SPD-Politiker schrieb, auch ein Krimi-Drehbuch müsse «ein Mindestmaß an Bezug zur Realität vorweisen». Aber: «Es ist eine plumpe Darstellung ohne jedwede regionalen Kenntnisse.»

«Die Macher dieser Folge geben die Menschen einer Region der Lächerlichkeit preis, indem sie diese Bier trinkend in Trainingsanzügen vor heruntergekommenen Häusern herumstehen lassen», monierte Sierau. Er habe nichts dagegen, wenn der Dortmunder «Tatort» eingestellt würde.

Buhrow äußerte Verständnis, dass sich Sierau für seine Stadt stark mache. Aber: «Die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut. Und ich habe erstaunt zur Kenntnis genommen, dass Sie gleich den ganzen Dortmunder 'Tatort' loswerden wollen.» Andere Städte hätten gern einen eigenen «Tatort», schrieb Buhrow. «Ich frage mich, ob es wirklich im Sinne der Dortmunderinnen und Dortmunder ist, wenn Sie sagen, dass Sie das erfolgreiche Team um Kommissar Faber gerne ziehen lassen würden.»

Die Ermittler um Kommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) klären in «Zorn» den Mord an einem Ex-Bergmann auf. Durchschnittlich 9,22 Millionen Zuschauer hatten die Folge am Sonntag im Ersten verfolgt. Ob Sierau der Brief erreicht hat, war zunächst nicht bekannt.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.