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Neue Talkshow Michel Friedman redet «Open End»

Michel Friedman
Der Moderator Michel Friedman bekommt soviel Sendezeit, wie er und seine Gäste brauchen. Foto: picture alliance / Boris Roessler/dpa
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Wann die Sendung beginnt, ist klar, wann sie endet jedoch nicht. Friedman und seine Gäste können so lange reden, bis alles gesagt ist. Das Thema zum Auftakt steht aber schon fest.

Michel Friedman (65) talkt in seiner neuen Sendung «Open End» beim Sender «Welt» so lange, bis der Letzte geht oder er selbst keine Lust mehr hat.

In der ersten Ausgabe der Show am Samstag (17.4., ab 23.00 Uhr) sind dem in Berlin ansässigen Nachrichtensender zufolge zum Thema «Wut» die Schriftstellerin Thea Dorn (50), der Fernsehjournalist Michel Abdollahi (39) und der Soziologe Heinz Bude (67) zu Gast. Das Ende ist offen. Die Sendung könnte einige Stunden dauern.

«In der Corona-Krise ist das Bedürfnis nach intensiven Gesprächen, nach Argumentation und Reflexion besonders hoch», sagte Friedman vorab zu seinem neuen Talkformat.

Ein Gesprächsformat mit offenem Ende ist nicht ganz neu in deutschen Medien. So ist zum Beispiel auch der Podcast «Alles gesagt?» der Wochenzeitung «Die Zeit» angelegt. Dort sprach etwa der Youtuber Rezo 2019 mit «Zeit-Online»-Chefredakteur Jochen Wegner und «Zeit-Magazin»-Chefredakteur Christoph Amend fast neun Stunden lang.

dpa

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