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Polit-Talkshow-Ranking 2012: Von der Leyen und Kubicki sind Stammgäste bei Jauch und Co.

Das Talkshow-Abo für Politiker: Ursula von der Leyen und Wolfgang Kubicki waren 2012 jeweils neun Mal Gast in den Polit-Talks von ARD und ZDF. Auch Journalisten zählten zu den Stammgästen.

Ursula von der Leyen und Wolfgang Kubicki nahmen 2012 am häufigsten auf den Sofas der beliebtesten deutschen Polit-Talkshows Platz

Ursula von der Leyen und Wolfgang Kubicki nahmen 2012 am häufigsten auf den Sofas der beliebtesten deutschen Polit-Talkshows Platz

Die Politiker Ursula von der Leyen (CDU) und Wolfgang Kubicki (FDP) sind Deutschlands Talkshow-Könige. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Statistik des Mediendienstes "Meedia" saßen die beiden jeweils neun Mal in einer der sechs größten deutschen Talks von ARD und ZDF. Die zwei treten damit die Nachfolge des Grünen-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin (2011) und des ehemaligen CDU-Generalsekretärs Heiner Geißler (2010) an.

Von der Leyen war allein vier Mal bei "Günther Jauch", Kubicki jeweils drei Mal bei Jauch und drei Mal bei "Maybrit Illner". Hinter dem Spitzenduo Kubicki und von der Leyen folgen ebenfalls gemeinsam Sahra Wagenknecht (Linke) und Wolfgang Bosbach (CDU) mit je acht Auftritten. Meistgesehener Nicht-Politiker war laut "Meedia" der Journalist und Verleger Jakob Augstein mit sieben Auftritten.

Ein überraschender Neuling in den Top-20 war Sportreporter Werner Hansch. "Die Stimme des Reviers" wurde insgesamt fünf Mal eingeladen. Vor kurzem war er in der letzten Ausgabe von "Hart aber Fair" im Jahr 2012 zum Thema "Politiker-Check 2012" zu sehen. Für die Analyse wurden alle Ausgaben der ARD-Talks "Günther Jauch", "Hart aber fair", "Menschen bei Maischberger", "Anne Will" und "Beckmann" sowie der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" ausgewertet.

juho/DPA/DPA
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo