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"Bares für Rares XXL" Sensation in ZDF-Trödelshow – Flohmarktfund erzielt unfassbare 580.000 Prozent Gewinn

Sabine Riemer hört bei "Bares für Rares" der Expertise von Heide Rezepa-Zabel zu
Sie hofft auf einen stattlichen Gewinn: Doch als Sabine Riemer bei "Bares für Rares" den Schätzpreis hört, kann auch sie ihr Glück kaum fassen.
© ZDF
"Bares für Rares" schreibt Geschichte: In der Abendshow steht ein Objekt von Katharina der Großen zum Verkauf. Der Zufallsfund von einem Flohmarkt macht die Verkäuferin reich.

Eskapsimus-Abend im ZDF: Statt einem Spezial zum Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bekamen die Zuschauer am Mittwochabend ein bisschen heile Welt zu sehen. Horst Lichter lud seine Gäste, Händler und Experten auf Schloss Johannisberg im Rheingau ein und zeigte in der Abendshow "Bares für Rares XXL" Raritäten und Kuriositäten. Für eine Sensation sorgte ein Flohmarktfund. Das Stück, das fünf Euro kostete, geht als viertteuerstes Objekt in die Geschichte der Sendung ein.

Sabine Riemer aus Hattingen kommt mit russischem Silber zu "Bares für Rares". "Wo hast du das her?", will Lichter wissen. "Das darf ich gar nicht erzählen. Das habe ich auf dem Flohmarkt entdeckt", erklärt die Hauswirtschafterin. Die Dame, die das Stück anbot, habe nur fünf Euro dafür gewollt. Wie sich zeigen wird, ein echter Glücksfund. Denn das russische Silber gehörte einst Katharina der Großen und ist ein kleines Vermögen wert.

"Es handelt sich um einen russischen Kovsh – ein Trinkgefäß", erklärt "Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel. Es sei aus 875er Silber hergestellt und innen vergoldet und sei ein Ehrengeschenk des russischen Zarenhofes gewesen. "Eine ausgesprochen feine Arbeit." Das Gefäß sei mehrfach gestempelt und 1763 ein Geschenk von Katharina der Großen an die Donkosaken gewesen, erklärt die Expertin. "So etwas steht sonst im Museum, im Kreml oder in der Eremitage", sagt Rezepa-Zabel begeistert.

"Bares für Rares"-Expertin nennt unglaublichen Schätzpreis

Besitzerin Riemer hofft auf einen stattlichen Preis. "Ich dachte so an 15.000 Euro", erklärt die 61-Jährige. Doch die Expertin liegt mit ihrer Schätzung weit darüber. Die Schale sei 40.000 bis 60.000 Euro wert. "Und das ist durchaus ein vorsichtiger Preis, der Markt hat sich noch nicht stabilisiert", sagt Rezepa-Zabel. Riemer kann es kaum fassen. Ihr ursprünglicher Kaufpreis hat sich verzehntausendfacht. Doch sind die Händler bereit für eine russische Rarität?

"Bares für Rares": Trödelshow-Moderator Horst Lichter

"Da haste aber was mitgebracht", sagt Walter "Waldi" Lehnertz beim Anblick des Sammlerstücks. Sein Konkurrent Daniel Meyer ahnt bereits, dass der Kovsh einen "historischen Preis" bringen könnte und startet mit 5000 Euro. Auch Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch bieten mit. Innerhalb von Sekunden wird Riemers ursprünglicher Wunschpreis von 15.000 Euro durchbrochen. Susanne Steiger fragt nach dem Expertisenpreis. "Da ist ja noch Luft nach oben", sagt sie kühn, als sie die unglaubliche Summe hört. Es kommt zum Bieterduell zwischen Pauritsch und Meyer. Der Österreicher steigt bei 28.500 Euro aus. Für 29.000 Euro geht das historische Stück an Meyer.

Die Schale erzielt damit den vierhöchsten Preis, der jemals bei "Bares für Rares" gezahlt wurde. Besitzerin Riemer kann sich über einen Gewinn von 580.000 Prozent freuen. Eine unfassbare Rendite. "Es rattert nur in meinem Kopf. So viel Glück habe ich in meinem Leben noch nie gehabt", erklärt die glückliche Verkäuferin.

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Quelle: "Bares für Rares XXL" vom 21. Juli 2021. Neue Folgen der Trödelshow mit Horst Lichter gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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