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"Polizeiruf 110": Die tote Au-pair in der Oder

Ein totes Au-pair bringt die Ermittler auf einen 15 Jahre alten Fall. Beide Fälle führen zu der gleichen Familie. Ein ruhiger, düsterer "Polizeiruf 110" aus Frankfurt (Oder).

"Polizeiruf 110" aus Frankfurt (Oder)

Szene aus dem "Polizeiruf 110": Die Kommissare Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) und Olga Lenski (Maria Simon) stoßen bei ihren Mordermittlungen auf einen alten Fall. 

ARD
  • 3 von 5 Punkten
  • Ein solider "Polizeiruf", der die Nerven am Sonntagabend nicht über Gebühr strapaziert.

Worum geht's? 

Zu Beginn dieses Films sehen wir eine junge Frau, die im pinkfarbenen Bikini an einem Flussufer liegt und von dort aus zu den Büschen blickt. Wen hat sie dort gesehen? In den kommenden 90 Minuten wird diese Frage noch öfter gestellt. Denn kurz darauf wird die Frau tot aus der Oder gefischt. Sie war als Au-pair im Haus des Arztes Gerd Heise (Götz Schubert) angestellt. Dort verschwand bereits vor 15 Jahren ein Mädchen. Die Kommissare Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) haben es gleich mit zwei Fällen zu tun.

Warum lohnt sich dieser "Polizeiruf 110"?

Das Drehbuch zu diesem Fall hat der Regisseur Hans-Christian Schmid zusammen mit Bernd Lange geschrieben. Schmid ist mit der Region vertraut: Schon sein Film "Lichter" von 2003 spielte in den benachbarten Städten Frankfurt (Oder) und dem polnischen Słubice. In seiner Doku "Die wundersame Welt der Waschkraft" erzählte er von einer polnischen Wäscherei im Grenzgebiet. Kurzum: Er kennt Land und Leute. Das merkt man dem Film an: Die Figuren sind authentisch getroffen.

Was stört?

Dieser Krimi unternimmt wirklich nichts, um auch nur einen Hauch von Spannung zu erzeugen: Die Zahl der Verdächtigen ist überschaubar, das Tempo ist bestenfalls gemächlich und auch sonst weicht "Der Fall Sikorska" nur selten von ausgetretenen Wegen ab. Ein paar Überraschungsmomente hätten hier nicht geschadet.

Die Kommissare?

Dieser "Polizeiruf 110" kommt ganz ohne private Mätzchen aus.  Olga Lenski und Adam Raczek begegnen sich auf einer rein dienstlichen Ebene. Hier muss kein Kind von der Schule abgeholt werden, kein Beziehungsstress gekittet werden. Die Konzentration auf den Fall ist durchaus wohltuend.

Ein- oder Ausschalten?

Sie machen sicher nichts falsch, wenn Sie diesen "Polizeiruf 110" einschalten. Wenn Sie danach noch nicht müde sind und einen richtig guten Krimi sehen wollen, schalten Sie rüber zu 3Sat. Dort wird ab 22 Uhr die in einem Take aufgenommene "Tatort"-Folge "Die Musik stirbt zuletzt" gezeigt, die erstmals im August ausgestrahlt wurde.  

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(