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"Tatort" aus Franken: Ein Krimi wie eine Wagner-Oper: emotional, tragisch und packend bis zum Schluss

Immer zur vollen Stunde wird in Bayreuth ein Mensch erschossen. Das erste Opfer ist ein Richter, das zweite eine Uni-Mitarbeiterin. Für die Kommissare Paula Ringelhahn und Felix Voss beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um weitere Morde zu verhindern.

"Tatort: Ein Tag wie jeder andere" aus Bayreuth

Anwalt Thomas Peters (Thorsten Merten, links) zielt mit einer Waffe auf den Richter Volker Küssges (Christian Schneller)

  • 4 von 5 Punkten
  • Starker Fall, starke schauspielerische Leistungen - ein absoluter Guckbefehl!

Worum geht's?

Der Bayreuther Anwalt Thomas Peters (Thorsten Merten) sitzt mit einem Mandanten im Gerichtssaal. Plötzlich steht er auf, zückt eine Waffe und tötet den Richter Volker Küssges mit einem gezielten Kopfschuss. Bevor er abdrückt, blickt Peters auf die Zeit: Es ist genau 14 Uhr. Exakt eine Stunde später mordet er erneut. Sein Opfer ist die Biochemikerin Dr. Katrin Tscherna. Als die Kommissare Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Felix Voss in Bayreuth eintreffen, haben sie das Muster schnell durchschaut: Jede Stunde stirbt ein Mensch - alle waren sie in einen Lebensmittelskandal verwickelt. Das nächste Ziel ist der Molkereibesitzer Rolf Koch (Jürgen Tarrach). Der befindet sich gerade im Festspielhaus und lauscht einer Wagner-Oper.

"Tatort: Ein Tag wie jeder andere" aus Bayreuth

Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel), Kriminalhauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs, Mitte) und Kriminalkommissar Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) betrachten die Leiche von Dr. Katrin Tscherna (Katharina Spiering). 

Warum lohnt sich dieser "Tatort"?

Der Film schafft es von der ersten bis zur letzten Minute die Spannung aufrechtzuerhalten, ist dabei emotional, dramatisch und tragisch - Wagner im besten Sinne. Die passenden Klänge aus der "Walküre" liefern Regisseur Sebastian Marka und Drehbuchautor Erol Yesilkaya gleich dazu. Wenn man nach der Hälfte des Films das Gefühl hat das war's jetzt, dreht der Krimi noch mal eine völlig neue Schleife - inklusive überraschender Wende am Schluss. Der Film ist packend, beleuchtet ein aktuelles Thema - Pfusch und Vertuschung in der Lebensmittelindustrie - und entstand aus persönlicher Betroffenheit Yesilkayas. Die hochschwangere Frau des Drehbuchautors wäre durch eine Lebensmittelvergiftung fast gestorben.

Was stört?

Es dauert eine Weile, bis der Zuschauer verstanden hat, auf welcher Zeitebene manchen Szenen spielen. Es gibt viele Rückblenden und Perspektivwechsel, die man erstmal in die richtige Reihenfolge bringen muss. Der Spannung tun diese Hürden allerdings keinen Abbruch.

Die Kommissare?

Ringelhahn und Voss hadern noch immer mit ihrer Rolle als Team. "Kann ich dir vertrauen?", fragt der Kommissar mehrfach seine Kollegin. Erst streiten sie nur darüber, ob man H-Milch in den Kaffee gießen darf, später über die genaue Vorgehensweise in dem Fall. Während sich Ringelhahn vor allem für die Schwächeren einsetzen will, stellt Voss klar: "Auch riesige Arschlöcher haben Rechte."

Ein- oder Ausschalten?

"Ein Tag wie jeder andere", so der Titel des "Tatorts", ist ein hochkarätiger Thriller aus Bayreuth. Den sollten Sie auf gar keinen Fall verpassen!

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(