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TV-Kritik

"Tatort" : Til Schweiger und Helene Fischer lassen's krachen

Kawumm! Die ARD leitet das Pfingstwochenende mit einem echten Knaller ein und zeigt noch einmal die "Tatort"-Folge "Der große Schmerz". Til Schweiger fährt das volle Gedeck auf - und lässt eine Schlagersängerin morden.

Schweiger Tatort

Nick Tschiller (Til Schweiger, Mitte) will den Clanchef Firat Astan (Erdal Yildiz, r.) gegen seine Familie austauschen.

Angesichts von  s außerfilmischen Aktivitäten vergisst man schnell, dass er eigentlich Schauspieler und Filmemacher ist. Die nun als Wiederholung angesetzte Folge "Der große Schmerz" ist der Auftakt eines Zweiteilers, die ARD sendet die Fortsetzung "Fegefeuer" am kommenden Freitag.

Helene Fischer als eiskalte Killerin

Es geht gleich rasant los. Bei einer Razzia stoßen Nick Tschiller (Schweiger) und sein Kollege  (Fahri Yardim) auf eine rätselhafte Frau, die Tschiller mit einem gezielten Schuss das Leben rettet. Kurz darauf ist sie verschwunden.

Gespielt wird die Frau von Helene Fischer, die in ihrer ersten großen Fernsehrolle (2013 hatte sie schon einmal eine kleinen Auftritt im "Traumschiff") eine gute Figur macht. Mit dunkler Perücke, grünen Augen, eingefrorener Miene und hartem russischen Akzent verkörpert sie die eiskalte Killerin Leyla erschreckend glaubwürdig.

"Tatort": In der Zwickmühle

Im Mittelpunkt dieses "Tatorts" steht wie schon in den vorherigen Folgen Firat Astan. Der Mafia-Boss sitzt in Hamburg hinter Gittern und soll in Kürze nach München verlegt werden. Doch der hat ganz andere Pläne: Astan hat Tschillers Frau und Tochter entführen lassen. Sie kommen nur dann frei, wenn ihm Tschiller zur Flucht verhilft. Damit sitzt der Ermittler in einer üblen Zwickmühle: Soll er seinen Todfeind laufen lassen, um seine Liebsten zu retten?

Es ist ein packender Thriller, der sich hier Bahn bricht. Denn der LKA-Kommissar heckt einen Fluchtplan aus, der am Ende nicht nur die Zuschauer überrascht. Gleichzeitig macht sich sein Kollege Gümer auf eigene Faust auf die Suche - mit unkalkulierbaren Konsequenzen.

Und wer nach 90 Minuten wissen will wie's weitergeht, muss sich eine Woche gedulden: Am 25. Mai sendet die ARD ab 22 Uhr den Nachfolger "Fegefeuer".