HOME

ZDF-Dreiteiler "Der gleiche Himmel": Spionage, Sex und Schlaghose

Tom Schilling ist ein Romeo, der im Auftrag der DDR in West-Berlin eine Datenanalystin verführen soll: Der Dreiteiler "Der gleiche Himmel" führt den Zuschauer in die 70er Jahre, als die Welt noch in zwei ideologische Blöcke geteilt war.

"Der gleiche Himmel"

Im Mittelpunkt des ARD-Dreiteilers "Der gleiche Himmel" steht der 25-jährige Lars Weber, brillant gespielt von Tom Schilling. Er ist linientreuer DDR-Bürger und lässt sich zum Romeo-Agenten ausbilden. Sein erster Einsatz: Er soll nach West-Berlin und eine Frau verführen, die beim britischen Geheimdienst arbeitet.

Es herrschen gerade rosige Zeiten für qualitativ hochwertige Produktionen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Nachdem die ARD mit der historischen Krankenhausserie "Charité" am Dienstag einen extrem erfolgreichen Aufschlag gemacht hat, legt das ZDF mit einem Dreiteiler nach: "Der gleiche Himmel" erzählt eine packende Agentengeschichte im geteilten Berlin der 70er Jahre. Im Mittelpunkt steht der junge Ost-Agent Lars Weber (Tom Schilling), der in den Westen geschickt wird, um dort als Romeo eine Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes zu verführen. Die wird gespielt von der schwedischen Schauspielerin Sofia Helin, die als autistische Kommissarin Saga Norén aus der Krimi-Serie "Die Brücke - Transit in den Tod" bekannt geworden ist. 

Neben diesem Hauptstrang gibt der ZDF-Dreiteiler (Buch: Paula Milne, Regie Oliver Hirschbiegel) anhand einer Vielzahl von Charakteren einen Einblick in das Leben in beiden deutschen Staaten gibt. Es geht um die von der Stasi geförderte Blockwart-Mentalität, Staatsdoping bei jungen Sportlern, Schwule in Ost und West, um nur einige der Themen zu nennen, die hier angerissen werden. 

"Der gleiche Himmel" läuft am 27., 29. und 30. März um 20.15 Uhr im ZDF.