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TV-Tipp: Das Forum - Rettet Davos die Welt?

In wenigen Tagen wird in Davos das 50. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums ausgerichtet. Arte strahlt dazu eine Dokumentation aus, die einen tiefen Einblick in die Diplomatie einflussreicher Akteure gewährt.

Weltwirtschaftsforum Davos - Klaus Schwab

Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF). Foto: Markus Schreiber/AP/dpa

Seit 1971 gibt es alljährlich das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, einer Gemeinde im Schweizer Kanton Graubünden. Zu dem Treffen kommen Staatschefs, Ökonomieexperten, Vertreter großer Unternehmen, aber auch Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten. Diskutiert wird über aktuelle Themen, die Wirtschafts-, Sozial- oder Umweltpolitik betreffen.

Der Mann hinter dem Weltwirtschaftsforum heißt Klaus Schwab. Der frühere Professor für Unternehmenspolitik gründete die gleichnamige Stiftung mit dem Ziel, einflussreiche Akteure zusammenzubringen und die Probleme der Welt im Dialog zu lösen. Wie es hinter den Kulissen zugeht, zeigt Marcus Vetter in einer Dokumentation. Arte strahlt das Ganze am Dienstag (14. Januar, 20.15 Uhr) aus. Vetter hat den WEF-Gründer ein Jahr lang bei dessen Arbeit begleitet.

Schwabs Aufgabengebiet ist breit gefächert: Er koordiniert die Treffen auf dem Forum, bespricht mit seinen Mitarbeitern, wer eingeladen werden soll. Er empfängt Gäste, moderiert die Veranstaltungen und vermittelt zwischen den Teilnehmern.

Dass ihm das Weltwirtschaftsforum am Herzen liegt, wird in den Aufnahmen schnell spürbar. Schwab brennt für sein Projekt und legt ein enormes Engagement an den Tag, ohne Hektik zu verbreiten. In den Interviews tritt er stets beherrscht auf und reagiert auf kritische Fragen mit Besonnenheit. Diese stellt ihm nicht nur der Filmmacher, sondern auch Vertreter von der Umweltorganisation Greenpeace International, die in der Dokumentation ebenfalls zu Wort kommen. Sie sehen in dem Weltwirtschaftsforum ein Treffen der Elite, die in ihrer Blase lebt und Probleme schafft, anstatt sie zu lösen.

Schwabs Sicht auf die Dinge ist eine andere: Auch die «Sünder» müssen eingeladen werden. Denn nur so ließen sich Änderungen herbeiführen. Seinen Kritikern wirft er vor, sie identifizierten das Weltwirtschaftsforum mit schwarzen Schafen. Die eigentliche Absicht werde nicht erkannt: Das WEF wolle die Unternehmen mit ihrer Verantwortung konfrontieren. Sie sollen dazu gebracht werden, «mitzuwirken an einer besseren Welt».

Aus dem Konflikt dieser gegensätzlichen Sichtweisen, spannt der Dokumentarfilmer einen dramatischen Bogen, ohne für eine von ihnen Partei zu ergreifen. Er verzichtet auf jegliche Kommentare und lässt die Bilder für sich sprechen. Zu den aussagekräftigsten Szenen gehört ein Meeting von Donald Trump und den Chefs großer Unternehmen, die dem US-Präsidenten untertänig von den eigenen Errungenschaften auf dem US-Markt erzählen.

dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?