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TV-Tipp: Jonathan

Jonathans Mutter ist vor Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. So glaubt es der 23-Jährige. Von seinem krebskranken Vater will er mehr erfahren, bevor auch dieser stirbt. Pjotr Lewandowski ist ein berührendes Drama gelungen.

Jonathan

«Jonathan»: ein Drama über Krebskranke mit Jannis Niewöhner (hinten). Foto: Jeremy Rous/SWR/Farbfilm-Verleih/ARD

Selbst kurz vor seinem Krebstod will sich Burghardt kaum von seinem Sohn helfen lassen. Medikamente verweigert er, stößt Jonathan weg. Immer wenn der Junge versucht, dem Alten näher zu kommen, weicht der aus.

«Bald bist du mich los», sagt der Vater. Der 23-Jährige aber kümmert sich unablässig um ihn. Und will gern noch vor dessen Ende etwas über seine längst gestorbene Mutter erfahren.

Das Erste zeigt das Drama «Jonathan» am Dienstag (25. Juni) spätabends ab 22.45 Uhr in der Nachwuchs-Reihe «Filmdebüt im Ersten», mit der sie jungen Filmemachern wie in diesem Fall Pjotr Lewandowski eine Chance geben will. Dabei ist es fast schade, dass der Film, der im Oktober 2016 im Kino anlief, im Fernsehen nun erst zu so später Zeit gesendet wird. Denn das berührende Stück über Ängste, Tod, Tabus, Sexualität und Humor hätte auch das Zeug zur Primetime-Ausstrahlung.

Lewandowski erzählt die Geschichte von Jonathan: Während es seine Freunde in die große Stadt zieht, rackert der sich auf dem Hof ab. Er schwankt zwischen Aufopferung für den sterbenskranken Vater, der Liebe zu dessen Pflegerin Anka und der Suche nach Antworten auf Fragen zu seiner Mutter. Alles, was er über deren Tod und das Verhältnis zum Vater bislang gehört hat, entpuppt sich Stück für Stück als Lügengebäude, das immer stärker zerbröckelt.

Beim Schreiben des Drehbuchs hat sich der Autor und Regisseur an einer wahren Begebenheit orientiert - einer Geschichte, die ihn ergriffen hat, wie Lewandowski sagt. Burghardts Geheimnis wird nur langsam gelüftet. Seine Schwester Martha kommentiert einmal gegenüber Jonathan: «Du und dein Vater, ihr seid nicht für die Wahrheit gemacht.» Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten: Es geht um eine Liebesangelegenheit, die totgeschwiegen werden sollte. Die sich auch im 21. Jahrhundert noch als kompliziert erweist.

Mit Jannis Niewöhner, André M. Hennicke, Julia Koschitz, Thomas Sarbacher, Barbara Auer und Max Mauff ist der Film prominent und gut besetzt. Sie spielen ein sehr gefühlvolles Miteinander ihrer Figuren. Vor allem der unausweichliche Tod Burghardts, auf den alles zusteuert, kann auch dem Zuschauer nahe gehen.

Ihm verlangt Lewandowski allerdings viel Aufmerksamkeit und Konzentration ab. Einige Sequenzen sind sehr kurz. Schon mit dem nächsten Schnitt wechseln Ort, Szenerie und Protagonisten. Zeitweise wirken die Ausschnitte wie Fetzen, die das Publikum zu einer Geschichte zusammenpuzzeln muss.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist in dem Film allgegenwärtig. Provokativ ist eine Sex-Szene, in der Burghardt Probleme mit den Schläuchen bekommt, an denen er hängt. An einer anderen Stelle sagt Pflegerin Anka: «Wenn du sterben willst, dann musst du das Leben zulassen. Und wenn es nur für einen Tag ist.»

dpa
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(