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TV-Tipps 20.5.: "The Kids Are All Right": Immer Ärger mit dem Samenspender

Manchmal ist das Normale das Radikale: "The Kids Are All Right" zeigt Annette Bening und Julianne Moore als lesbisches Ehepaar - mit ganz normalen Familienproblemen. Unser TV-Tipp des Tages.

"The Kids Are All Right"
20.15 Uhr, 3Sat

TRAGIKOMÖDIE Wie leben eigentlich homosexuelle Paare und Familien? Wer sich für diese Frage interessiert, wird in Hollywood schlecht bedient. Dort herrschte Jahrzehnte lang heterosexuelles Zwangsdiktat. Wurden homosexuelle Menschen einmal thematisiert, dann entweder als rührselige Tragödie ("Philadelphia") oder als überdrehte Komödie ("Car Wash, "Rocky Horror Picture Show", "Ein Käfig voller Narren"). In Deutschland prägten Filme nach Ralf Königs schrillen Comics lange das Bild von homosexuellen ("Der bewegte Mann"). Auf einen ganz normalen Familienfilm aus dem Herzen der Traumfabrik musste man lange warten.

2010 kam dann ein Film, der so normal war, dass er hätte langweilig werden können. Jules (Julianne Moore) und Nic (Annette Bening) sind seit Jahrzehnten verheiratete, ihre Tochter Joni (Mia Wasikowska) ist 18 und geht bald aufs College, der 15-jährige Sohn Laser (Josh Hutcherson) steckt mitten in der Pubertät. Während sich Jules und Nic mit den ganz normalen Familienproblemen rumplagen - Nic ist Ärztin und trinkt ein wenig zu viel Wein, Jules war lange Hausfrau und schafft den Berufseinstieg nicht so recht - und ihre Beziehung ein wenig eingerostet ist, suchen die Kinder ihren biologischen Vater. Der heißt Paul (Mark Ruffalo) und ist ein total cooler, entspannter kalifornischer Sonnyboy, der ein Bio-Restaurant führt.

Der ist plötzlich ganz begeistert von der Idee, Kinder zu haben, und drängt sich in das Leben der Familie. Als er mit der frustrierten Jules eine Affäre beginnt, wird die Beziehung der beiden Frauen auf eine Probe gestellt.

Was den Film so besonders macht, ist, dass er das Leben dieses Paars ohne jede Form von Exotik darstellt, sondern schlicht als ganz normale Familie. Mit allen Problemen, wie sie heterosexuelle Ehepaare auch haben. Auch das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern weist die bekannten Muster auf: Auch sie schnüffeln im Schlafzimmer der Eltern, entdecken Sexspielzeug und andere verbotene Dinge, die eigentlich nicht für Kinder bestimmt sind.

In Zeiten, da Homosexualität vielen Menschen ausschließlich in Person einer Frau mit Bart bekannt ist, leistet dieser Film große Verdienste. Dabei kommt er nicht erzieherisch, sondern federleicht und humorvoll rüber. Und als Höhepunkt singt Annette Bening Joni Mitchells "All I Want". Allein dafür lohnt das Einschalten.

Ein TV-Tipp von Carsten Heidböhmer, Redakteur bei stern.de

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(