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TV-Tipps des Tages für den 9.3.: "Tatort": Til Schweiger - mal richtig gut statt kokowääh

Es war ein gutes Debüt, doch erst in seinem zweiten Fall als "Tatort"-Kommissar spielt Til Schweiger sein volles Potenzial aus. Die starke Folge "Kopfgeld" - unser TV-Tipp des Tages.

"Tatort: Kopfgeld" 20.15 Uhr, ARD
KRIMI Egal wie die Quote am Ende ausfallen wird, einen Bestwert hat dieser Krimi schon jetzt sicher: Rekordverdächtige 19 Leichen wollen die Erbsenzähler in Til Schweigers zweitem Einsatz als "Tatort"-Ermittler entdeckt haben. So viele wie nie zuvor. Unabhängig von der Zahl der Toten: Dieser Fall gehört zu den besten dieser Reihe. Denn mehr noch als das nicht ganz so scharf konturierte Debüt zeigt der Film (Buch: Christoph Darnstädt, Regie: Christian Alvart), was der Schweiger-"Tatort" zu leisten vermag: Er hebt den deutschen Großstadt-Thriller auf ein neues Niveau.

In "Kopfgeld" geht es um einen dramatischen Bandenkrieg: Der kurdische Astan-Clan, dessen Anführer dank Tschiller im Knast sitzt und der auf Rache sinnt, liefert sich einen blutigen Kampf ums Drogengeschäft. Nick Tschiller und sein Kollege Yalcin Gümer (Fahri Yardim) sind immer einen Schritt zu spät und können nur die Leichen aufsammeln. Als sie den Tipp von einer Drogenlieferung bekommen, die im Hamburger Hafen eintreffen soll, wittern sie ihre Chance, die Drahtzieher schnappen zu können.

Dieser "Tatort" ist spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Daran ändern auch die kurzen Passagen nichts, in denen Schweigers echte Tochter Luna (im Film heißt sie Lenny) auftritt und Schweiger seine immer gleiche Nummer spielt von dem Typen, der zwar außen hart sein mag, aber innen ganz weich ist. Es ist einer der wenigen Sonntagabendkrimis, die das Prädikat verdienen: "großes Kino". Ein TV-Tipp von Carsten Heidböhmer, Redakteur bei stern.de


Und das ist an diesem Tag noch sehenswert:

"Der Dritte im Hinterhalt"
23.45 Uhr, Bayern

KRIMI Eine mysteriöse Blondine bittet Privatdetektiv Marlow (James Garner), ihren Bruder zu finden... Garner knüpft als lässiger Sixties-Marlowe nur unzureichend an seine Vorgänger an. Dafür überzeugt Bruce Lee, der alle seine Stunts übernahm und das marlowsche Büro zerlegt. (bis 1.15)

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(