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US-Sitcom "Two and a Half Men": Charlie Harper stirbt in "Fleischexplosion"

Die Gerüchte waren wahr: In der ersten "Two and a Half Men"-Folge ohne Charlie Sheen gibt es tatsächlich eine Beerdigungsszene. Eines ist sicher: Auf "Onkel Charlie" wartet kein gemütlicher Tod - aber ein äußerst passender.

Von Jens Wiesner

Fleisch, vor allem das weibliche, stand stets im Mittelpunkt von Charlie Harpers Leben. Vor diesem Hintergrund erscheint die Todesart, die sich Produzent Chuck Lorre für die "Two and a Half Men"-Hauptfigur erdacht hat, fast poetisch. Wie das Promimagazin "TMZ" am Montag berichtete, soll Harper von einem Zug überrollt werden und in einer wahren "Fleischexplosion" sein Lebenslicht aushauchen. Die Seite berief sich auf Aussagen von Zuschauern, die bei der Aufzeichnung der Sitcom am vergangenen Freitag anwesend waren.

Grund für den grausamen Serientod ist der Bruch zwischen Produzenten Lorre und Harper-Darsteller Charlie Sheen. Sheen hatte seinen Chef im Februar als "verseuchte kleine Made" beleidigt und war daraufhin gefeuert worden. In den vergangenen Tagen hatten Fans der Serie bereits heiß spekuliert, ob und wie der Charakter das Zeitliche segnet. Brennstoff für die Diskussion waren Fotos von einem Beerdigungsset, die "TMZ" vorab veröffentlicht hatte.

Sheen selbst sieht seinem Bildschirmtod gelassen entgegen. "Ich werde meine gestellte Beisetzung und die Trauer meiner gestellten Ex-Geliebten in meinem echten Heimkino zusammen mit meinen echten Freundinnen verfolgen", zitierte ihn "TMZ" am Samstag.