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Judi Dench wird 80: Die Alleskönnerin

Sie gehört zum britischen Kino wie die Leinwand und das Popcorn. Doch Judi Dench kann auch anders. Noch heute steht sie im Londoner Westend auf der Bühne - mit mittlerweile 80 Jahren.

Dame Judi Dench wird 80 - und spielt weiter

Dame Judi Dench wird 80 - und spielt weiter

Sie kann Shakespeare und James Bond, Theater und Film, Drama und Komödie. Wenn auf irgendjemanden die Bezeichnung "große alte Dame des britischen Films" zutrifft, dann ist es Judi Dench. Die Ausnahme-Schauspielerin feiert am 9. Dezember ihren 80. Geburtstag. Das Problem ist nur: Darauf will sie am liebsten überhaupt nicht angesprochen werden, schon gar nicht Interviews aus diesem Anlass geben. Judi Dench kann alles, nur mit dem Altern nichts anfangen.

"Es macht mich absolut wütend, wenn mich die Leute dauernd fragen, ob ich in Rente gehe", sagte sie kürzlich bei einem Promo-Auftritt für ihre BBC-Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch "Esio Trot" (dt. Titel "Ottos Geheimnis"). "Ich möchte nicht gesagt bekommen, dass ich für irgendetwas zu alt bin. Ich möchte es erst ausprobieren, und wenn ich es dann nicht schaffe, dann kann man mir sagen, dass ich es nicht kann."

Oscar für "Shakespeare in Love"

Mit 80 Jahren kann Judi Dench noch ziemlich viel. Der Terminkalender der Katzenliebhaberin und Tierschützerin mit der schnittigen Kurzhaarfrisur ist weiterhin voll. In Indien drehte sie gerade die Fortsetzung von "The Best Exotic Marigold Hotel" an der Seite ihrer jahrzehntelangen Wegbegleiterin Maggie Smith. Der Film kommt im Frühjahr 2015 in die Kinos. Ihr Kollege Dustin Hoffman wundert sich über die Präsenz der Britin. "Ich habe sie angerufen, um ihr zu sagen, wie brillant sie war", erinnerte sich der Filmpartner in "Esio Trot" jüngst im "Daily Express". "Am Ende sagt sie nur: "Sorry, ich muss jetzt auf die Bühne.""

Ihre Filmkarriere krönte Judi Dench 2001 mit dem Oscar für ihre Nebenrolle als Königin Elizabeth I. in "Shakespeare in Love" - ihr nur achtminütiger Auftritt spornte die Kritiker zu wahren Jubelstürmen an. Doch Dench blieb auch stets dem Theater treu, wo sie einen großen Teil ihrer Karriere verbrachte. Zuletzt wurde sie im Londoner Westend in dem Zwei-Personen-Stück "Alice and Peter" an der Seite von Ben Whishaw gefeiert.

Tattoo auf dem Po

Judi Dench schauspielert, seit sie fünf Jahre alt ist. Damals spielte sie in der Theateraufführung ihrer Grundschule eine Schnecke. Als junge Frau schloss sie sich dann der Royal Shakespeare Company an und spielte 20 Jahre lang in London und Stratford upon Avon, der Heimatstadt des Schriftstellers. Schon 1988 erhob sie das Königshaus zum "Dame Commander of the British Empire" und damit in den Adelsstand. Für die große Leinwand wurde sie erst im Alter von 63 Jahren entdeckt.

Harvey Weinstein, ein langjähriger Bewunderer der Britin, brachte sie als "Mrs Brown" nach Hollywood. "Ich habe es ihm zu verdanken, dass ich eine Filmkarriere gemacht habe", sagte Judi Dench einmal über ihren Produzenten, mit dem sie eine lange Freundschaft verbindet. Einmal habe sie ihm weisgemacht, sie habe seinen Namenszug auf ihren Po tätowiert. Als "Beweis" ließ sie ihn sich tatsächlich von der Maskenbildnern mit Make-up auf die Haut schreiben und zeigte ihm das angebliche Tattoo. "Ich habe noch nie einen Mann gesehen, dem etwas so peinlich war."

Probleme mit den Augen

Es ist ein eher seltener Ausflug Judi Denchs in die Rolle des enfant terrible. Eigentlich gilt die Quäkerin eher als Familienmensch. Als 1972 ihre Tochter Tara "Finty" zur Welt kam, spielte sie nur noch abends Theater. Als die Kleine zur Schule kam, machte sie mehr Fernsehen, das ging auch vormittags. Seit 16 Jahren ist sie Großmutter, seit 13 Jahren Witwe. Ihr Mann und Schauspielerkollege Michael Williams starb im Alter von 65 Jahren an Lungenkrebs.

Das größte Problem für die 80-Jährige ist heute ihr Augenlicht, wie sie dem "Hollywood Reporter" anvertraute. "Ich wollte nie groß Aufhebens darum machen - aber es ist schwierig, sehr sehr schwierig", sagte sie dem Blatt Anfang des Jahres. "Ich kann nicht mehr lesen. Ich kann nicht mehr malen, wie ich es gewohnt war. Ich versuche, Filme zu schauen, aber auch das ist ziemlich schwierig." Aber darüber wolle sie gar nicht so viel nachdenken. "Irgendwie komme ich schon durch."

Michael Donhauser/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(