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«Katharina Blum» und Netflix: Promi-Geburtstag vom 22. Januar 2019: Angela Winkler

Hamlet und Katharina Blum - das sind nur zwei von unzähligen Rollen, die Angela Winkler gespielt hat. Jetzt wird die Schauspielerin 75 Jahre alt. Sie hat eine Menge vor.

Angela Winkler

Angela Winkler wird 75. Foto: Soeren Stache

Sie spielte die Titelrolle in der Böll-Verfilmung «Die verlorene Ehre der Katharina Blum». In «Die Blechtrommel» war sie die Mutter des kleinen Oskar Matzerath. Sie hat am Theater mit Größen wie Robert Wilson, Peter Zadek, Peter Stein und Christoph Schlingensief zusammengearbeitet.

Viel Film- und Theatergeschichte spiegelt sich im Leben von Angela Winkler. Heute wird die Schauspielerin 75 Jahre alt. Nach Rente klingen ihre Termine nicht.

Es gebe derzeit keine Gelegenheit für Interviews, wie ihre Agentur ausrichtet. Zuviel zu tun. 2019 wird Angela Winkler viel Theater spielen und viel drehen. An ihrem Geburtstag steht sie in Prag für den ZDF-Mehrteiler «The Wall» vor der Kamera, darin geht es um den Zusammenbruch der DDR. Davor stand in Neapel Wilsons «Oedipus»-Inzenierung an, wo sie auf der Bühne Italienisch spricht.

Noch im Januar geht es nach Hamburg. Dort zeigt sie als Giftmischerin mit Eva Mattes im St. Pauli Theater in «Arsen und Spitzenhäubchen» ihre komödiantische Seite. Düstere Projekte hatte sie auch gerade: mit dem Horrorfilm «Suspiria» und der Netflix-Serie «Dark».

Das Gesicht mit dem markanten Muttermal am Mund und den dunklen Augen, die mädchenhafte wie geheimnisvolle Ausstrahlung: Angela Winkler ist eine Schauspielerin mit großem Charisma. Sie hat einen Namen, nach dem Theaterbesucher die Karte auswählen: etwa, wenn sie in Karin Henkels «Drei Schwestern» am Deutschen Theater in Berlin auftritt.

Geboren wurde sie ein Jahr vor Kriegsende in Templin in der Uckermark. Nach dem Abitur in Erlangen begann sie zunächst eine Ausbildung als medizinische Assistentin in Stuttgart, ab 1964 nahm sie Schauspielunterricht in Stuttgart und München. Nach ersten Engagements in Kassel und Castrop-Rauxel kam sie zur Berliner Schaubühne, die von Peter Stein geprägt wurde.

Was ihre Theaterkarriere angeht, da hat sie sich in Interviews bescheiden gezeigt. Dabei gehören legendäre Inszenierungen dazu, etwa 1999 bei Zadek als weiblicher «Hamlet». Am Berliner Ensemble spielte sie die Spelunken-Jenny in Wilsons «Dreigroschenoper». Für den US-Amerikaner war sie auch die «Lulu» im gleichnamigen Lou-Reed-Musical. Den Gertrud-Eysoldt-Ring bekam sie 2001 mit Zadeks Inszenierung von Henrik Ibsens «Rosmersholm» in Wien. Singen kann sie auch noch: 2011 brachte sie ihre Debüt-CD heraus, mit Chansons, Balladen und Pop.

Auf die Frage, was das Wichtigste beim Schauspielen sei, sagte Winkler vor Jahren einmal der «Berliner Zeitung» in einem Interview: «Zuhören. Dass man dem Partner auf der Bühne zuhört. Dann muss man gar nicht mehr spielen - alles flutscht von ganz alleine, man macht keine Fehler und hat keine Angst.»

Angela Winkler lebt mit dem Bildhauer Wigand Witting in Berlin und Frankreich. Sie hat vier Kinder und ist bereits Großmutter. Ihre mit dem Down-Syndrom geborene Tochter Nele folgte den Fußstapfen der Mutter: Sie ist Schauspielerin am Berliner Rambazamba-Theater, wo beide auch zusammen auftreten. Dreimal steht im Februar «Die Frauen vom Meer» auf dem Spielplan - noch mehr Termine in Winklers prallem Schauspielerinnen-Leben.

dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.