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"Berlin, Tag & Nacht"-Darsteller: "Kleiner Pisser": So übel beleidigt Jan Leyk einen Jungen bei Klima-Demo

Er will weiter "Lamborghini fahren" und "Nutella essen": Laiendarsteller Jan Leyk teilt mit viel Polemik gegen Klimaaktivisten aus. Doch als er einen kleinen Jungen beleidigt, schaltet sich der vegane Koch Attila Hildmann ein.

Jan Leyk

TV-Proll Jan Leyk erklärt seinen Followern gerne in vielen Worten die Welt - und glänzt dabei mit Halbwissen

Picture Alliance

"Eating meat is fucking up the planet" steht auf dem Plakat eines zirka neunjährigen Jungen, der am Freitag bei der "Fridays for Future"-Bewegung demonstrierte. Auf deutsch heißt der Satz so viel wie: Fleisch essen zerstört den Planeten. Eine Auffassung, die "Berlin, Tag & Nacht"-Darsteller Jan Leyk nicht teilt. Der 35-Jährige filmte die Demo und kommentierte sie auf seinem Instagram-Account. Auch an dem kleinen Jungen kam er vorbei - und pöbelte los.

"Cool, geil", sagte Leyk zunächst ironisch zu dem Schüler, als er ihn und sein Schild sah. "Lieber Tofu essen, ne?", hakte der Schauspieler nach. Dann folgte die Belehrung: "Aber du weißt schon, dass für Tofu die Regenwälder abgeholzt werden?", fragte Leyk. "Tofu mag ich sowieso nicht", war die coole Antwort des Jungen. Doch das machte Leyk erst richtig sauer: "Hält das Schild hoch und weiß gar nicht, was es bedeutet. Dieser kleine Pisser tut mir richtig leid", schimpfte Leyk im Vorbeigehen.

Schadet Tofu der Umwelt? Den Fakten-Check zu Leyks These lesen Sie hier.

Attila Hildmann knöpft sich Jan Leyk vor

Der Ex-"Promi Big Brother"-Teilnehmer filmte die Situation und veröffentlichte sie in seiner Instagram-Story. Über 300.000 Menschen folgen dem Laiendarsteller und DJ. Auch der vegane TV-Koch Attila Hildmann wurde auf den Beitrag Leyks aufmerksam. In einem eigenen Instagram-Beitrag kritisierte er Leyk für die Beleidigung des Jungen. "Du kannst sogar noch Kinder öffentlich runtermachen, die sich für den Erhalt unserer Welt einsetzen", schrieb der Koch. Die Reaktionen blieben nicht aus.

Leyk beleidigt Aktivisten erneut

"Leute, ich hab einen Shitstorm am Laufen", meldete sich Leyk am Sonntag mit betroffener Miene auf Instagram zu Wort. Erneut griff er die Klimaaktivisten scharf an, bezeichnet sie als "Fridays for Future"-Spacken , die ihm sein Nutella verbieten wollten. Immerhin: Bei dem kleinen Jungen entschuldigte sich Leyk: "Ich muss mich aber wirklich bei diesem kleinen Jungen entschuldigen, den ich als 'Pisser' bezichtigt habe." Es sei aus einem Affekt heraus passiert, er habe eher ein Wort wie "Hosenscheißer" gemeint, aber ihm habe die richtige Vokabel gefehlt. 

Leyk glaubt, den wahren Grund für die "Fridays for Future"-Bewegung zu kennen: Erwachsene würden ihre Kinder auf die Straße schicken, um ihre eigene "scheiß Unzufriedenheit" zu kompensieren. Auf die Idee, dass der Junge eine eigene Meinung zur Klimadebatte haben und aus eigenem Antrieb demonstrieren könnte, kam Leyk nicht.

mai
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.