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Action-Held: Promi-Geburtstag vom 13. November 2019: Gerard Butler

Seine Freunde nennen ihn Gerry. Seine Fans bewundern ihn als Action-Helden: Gerard Butler.

Gerard Butler

Gerard Butler bei der Premiere seines Films «Angel Has Fallen» in Los Angeles. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Gerard Butler steht auf Action - das gilt für seine Filme, das gilt aber auch für sein Privatleben. Das geht manchmal gut aus, manchmal aber auch nicht.

Auf Instagram postete er zuletzt ein Foto, das den schottischen Schauspieler in Fliegermontur zeigt, nachdem er an einem Trainingsflug bei den Red Arrows, dem Kunstflugteam der britischen Luftwaffe, teilnehmen durfte. Es sei der Ritt seines Lebens gewesen, schrieb Butler dazu, der heute 50 Jahre alt wird.

Nicht immer gehen seine Trips allerdings so glimpflich aus. Mit seinem Motorrad krachte Butler vor zwei Jahren in ein Auto und wurde von seiner Maschine geschleudert. Glücklicherweise kam er mit ein paar blauen Flecken und geringeren Blessuren davon.

Wesentlich Dramatischer ging es bei den Dreharbeiten zu dem Surf-Drama «Mavericks - Lebe deinen Traum» (2012) zu, das von Butler auch produziert wurde. Von einer gigantischen Welle wurde er rund eine Minute lang unter Wasser gedrückt. «Wow, ich werde sterben, während ich einen Film drehe», erinnerte er sich in der ABC-Show «Good Morning America» an diesen gefährlichen Moment.

Bei seinem aktuellen Film «Angel Has Fallen» aber ging alles glatt. Im dritten Teil der «Has Fallen»-Reihe ist Gerard Butler erneut als Agenten des amerikanischen Secret Service im Einsatz. Diesmal wird er vom Jäger zum Gejagten - er muss eine Verschwörung aufdecken, deren Ziel er selbst ist. Dabei wird der Action-Thriller auf wohltuende Weise immer skurriler und selbstironischer.

Die ersten beiden Teile (2013/2016) haben zusammen über 370 Millionen US-Dollar generiert, «Angel Has Fallen» steht momentan bei etwas mehr als 130 Millionen.

Mit seiner kräftigen und kompakten Statur, dem durchtrainierten und muskulösen Körper ist Gerard Butler die perfekte Besetzung für kompromisslose und knallharte Actionkost - irgendwo zwischen Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger.

Das fällt einem natürlich nicht in den Schoß: Für die Rolle des Spartakönigs Leonidas in «300» (2006) musste Butler ein halbes Jahr lang sechs Stunden am Tag Sport treiben. Nach dieser Tortur wagte er sich schließlich im Lendenschurz vor die Kamera. In einem Interview äußerte der Schauspieler, dass er sich anfangs wie ein Mitglied der männlichen Striptease-Truppe Chippendales fühlte.

Seine einfühlsame und verständnisvolle Seite kommt in romantischen Komödien und Liebesfilmen zum Tragen, die Gerard Butler ebenfalls in seinem Portfolio hat - wenn auch nicht ganz so zahlreich. In dem romantischen Liebesdrama «P.S. Ich liebe Dich» (2008) schickte er seiner Frau Briefe aus dem Jenseits und in «Kiss the Coach» (2013) wird er von unglücklichen Müttern umschwärmt.

Rund sechzig Filme hat Gerard Butler inzwischen gedreht, in Zukunft aber will er es etwas ruhiger angehen lassen. «Ich möchte mehr von meinem Privatleben geleitet werden als von meiner Karriere», sagte er vor zwei Jahren dem Magazin «People». Und fügte hinzu: «In fünf Jahren will ich in einer Beziehung sein. Ich würde gerne ein oder zwei Kinder haben - es wird Zeit.» Mit seiner langjährigen On-Off-Freundin Morgan Brown wurde er in letzter Zeit wieder häufiger gesehen.

Gerard Butlers 49. Geburtstag war im letzten Jahr von einer persönlichen Katastrophe überschattet. Bei den verheerenden Bränden in Malibu war auch das Anwesen des Schauspielers in Malibu in Flammen aufgegangen.

«Es ist eine sehr traurige und ergreifende Erfahrung, wenn du zu deinem Haus läufst und es immer noch brennen siehst», sagte er im August dem Nachrichtenmagazin «Extra». Der Wiederaufbau benötige Zeit, weil viel Vorarbeit geleistet werden müsse. «Es ist hart», sagte der Schauspieler. Möge sein 50. Geburtstag ruhiger über die Bühne gehen.

dpa