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Amy Winehouses verpatzter Bühnenauftritt: Mit einem Schubs vor's Publikum

Amy Winehouse wollte bei ihrem katastrophalen Konzert in Belgrad angeblich erst gar nicht auf die Bühne. Das berichtet zumindest die Vorgruppe Zemlija Gruva.

Bei ihrem Konzert in Belgrad kam Amy Winehouse ein Stunde zu spät, bekam ihren Text nur rudimentär verständlich heraus, ließ das Mikro fallen und torkelte über die Bühne. Die Sängerin der Vorband Zemlja Gruva, Ana Zoe Kida, berichtete nun der britischen "The Sun", Bodyguards hätten die Soulsängerin auf die Bühne gezwungen. "Vier britische Bodyguards schubsten sie auf die Bühne. Sie wollte nicht und machte eine Szene, um ihnen zu entkommen. Es war schlimm, das mit anzusehen, sie brauchte offensichtlich Hilfe", berichtete die Serbin.

Ein Vertreter von Winehouse dementierte diesen Bericht - Amy habe die Bühne freiwillig mit einem Freund betreten. Weitere Konzerte werde es zunächst aber nicht geben. "Amy wird sich von allen geplanten Auftritten zurückziehen. Alle Beteiligten versuchen was sie können, damit es ihr wieder besser geht. Und sie wird so viel Zeit bekommen, wie sie braucht."

Unterdessen gibt es Berichte, dass die immer wieder durch Drogen- und Alkoholmissbrauch auffallende Künstlerin im Mittelpunkt einer Dokumentation stehen wird. Der Promi-Stylist Alex Foden möchte unter Regie von James Alexandrou am Sonntag mit dem Dreh beginnen. Es soll ein schonungsloser harter Bericht von Amys Abstieg in die Drogen werden.

Bevor sie das Konzert in Belgrad gab, verbrachte die Musikerin eine Woche in der Entzugsklinik The Priory und unterzog sich dort einem Programm, um sicherzugehen, dass sie auf Tour gehen könne. Zwischen 2007 und 2009 hielt sie sich immer wieder in der Klinik auf.

mm/Cover Media / Cover Media
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