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Bildband Audrey Hepburn: Wie der Filmstar zur Stilikone wurde

In den 50er und 60er Jahren war Audrey Hepburn nicht nur für ihre schauspielerischen Leistungen bekannt, auch modisch war sie ein Idol. Ein Bildband zeigt den Filmstar als Stilikone ihrer Zeit.

Dieses Image hat sich festgesetzt: Auf vielen Bildern wirkt die junge Audrey Hepburn unschuldig, schüchtern und immer ein wenig zu fragil für diese Welt. Das Foto entstand im Rahmen der Dreharbeiten zur Tolstoi-Verfilmung "Krieg und Frieden".

Dieses Image hat sich festgesetzt: Auf vielen Bildern wirkt die junge Audrey Hepburn unschuldig, schüchtern und immer ein wenig zu fragil für diese Welt. Das Foto entstand im Rahmen der Dreharbeiten zur Tolstoi-Verfilmung "Krieg und Frieden".

Ihr Stern ging 1953 auf: Mit ihrer Rolle in William Wylers "Ein Herz und eine Krone" wurde die damals 24 Jahre junge Audrey Hepburn über Nacht berühmt. Zuvor war sie hauptsächlich als Musicalsängerin in Erscheinung getreten und hatte ein paar kleinere Rollen in Filmen übernommen. Doch nun spielte sie an der Seite von Gregory Peck die junge Kronprinzessin Ann - und die halbe Welt verliebte sich in dieses rehäugige, unerfahrene, immer etwas schüchtern wirkende Mädchen. Gleich für ihre erste Hauptrolle wurde die Schauspielerin 1954 mit einen Oscar ausgezeichnet und war fortan ein Star.

Doch Hepburn wurde nicht nur eine bekannte Schauspielerin - sie hatte fast noch größeren Einfluss als Stilikone der 50er und 60er Jahre. Während sich viele weibliche Leinwandstars dieser Zeit als üppige Sexgöttinnen inszenierten und ihre Rundungen betonten - etwa Marilyn Monroe, Jane Russell, Kim Novak oder Liz Taylor -, wählte Audrey Hepburn einen anderen Weg: Sie nutzte ihre mädchenhafte, zarte Figur, um daran die elegantesten Kleider jener Jahre zu tragen. Während für Monroe und Co. bei ihren Kleidern das Prinzip galt "weniger ist mehr", entwickelte sich Hepburn zum modischen Vorbild. Ihre Verbindung zu dem Modedesigner Hubert de Givenchy hat der Filmgeschichte zahlreiche unvergessliche Momente beschert. Erstmals kleidete Givenchy die Schauspielerin 1954 für die Liebeskomödie "Sabrina" ein, legendär ist auch ihre Garderobe, die sie in "Charade" und vor allem "Frühstück bei Tiffanys" getragen hat.  

Fotografen trugen zu ihrem Erfolg bei

Zu ihrem Image als Stilikone trugen aber auch einige berühmte Fotografen bei, die Hepburn über die Jahre immer wieder ablichteten und ihren klassischen Stil damit in die Medien transportierten. Dazu zählen Richard Avedon, Bob Willoughby und Cecil Beaton. Die Mühen haben sich gelohnt: 1961 wurde Audrey Hepburn in die Liste der bestgekleideten Menschen aufgenommen (International Best Dressed List). 

Der Schirmer/Mosel Verlag hat einen Bildband veröffentlicht, der ihren Weg zur modernen Ikone nachzeichnet. "Audrey Hepburn: Portraits einer Ikone" enthält 192 Seiten und kostet 29,80 Euro.

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