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Benjamin Blümchen: Promi-Geburtstag vom 14. Januar: Elfie Donnelly

«Töröö!» und «Benjamin Blümchen, deine Welt ist schön...»: So tönt es seit Jahrzehnten aus den Kinderzimmern der Republik. Die Schöpferin der Geschichten, Elfie Donnelly, wird nun 70 Jahre alt. Sie schaut auf ein Leben zurück, in dem längst nicht alles immer so schön war.

Elfie Donnelly wird 70

Elfie Donnelly, Schöpferin der Kinderhörspielserie Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen, wird 70. Foto: Fabian Sommer/dpa

Nur weil man 70 Jahre alt wird, heißt das noch lange nicht, dass man alt ist. So sieht zumindest Elfie Donnelly das. «Ich fühle mich manchmal noch sehr jung», sagt sie. Das liegt vielleicht auch an ihrem Beruf.

Donnelly ist die Frau, die die Hörspiele um Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg erfunden hat. Mit dem lauten «Töröö» des sprechenden Elefanten Benjamin und dem «Hex hex» der kleinen Hexe Bibi sind Millionen Kinder aufgewachsen.

Am 14. Januar wird Donnelly 70 - für sie aber noch lange kein Grund, in den Ruhestand zu gehen. Stattdessen schreibt sie unter anderem an ihrer Autobiografie. Das sei jedoch gar nicht so einfach: «Ich muss das Puzzle meines Lebens erstmal zusammensetzen.» Und da gibt es bei Elfie Donnelly so einige Teile.

Geboren in Großbritannien als Tochter eines Briten und einer Österreicherin, geht ihr das Gefühl für Heimat schnell verloren. Als sie fünf Jahre alt ist, zieht sie mit ihrer Mutter nach Österreich. Der Vater ist schwer alkoholkrank, wie sie erzählt. Die Mutter stirbt, als Donnelly 15 ist. «Ich war früher permanent auf Heimatsuche», sagt sie. Heute nennen sie und ihr dritter Ehemann viele Orte ihr Zuhause - darunter die Balearen und Lissabon, aber auch Wien, wo sie aufwuchs und mit 17 schwanger wurde. Und natürlich Berlin - «für mich eine der wichtigsten Städte überhaupt».

In Berlin machte sie in den 1970er und 1980er Jahren ihre ersten Schritte als selbstständige Autorin, hier lernte sie ihren zweiten Ehemann Peter Lustig kennen, den Moderator der Kindersendung «Löwenzahn». «Das war bei uns beiden Liebe auf den ersten Blick, obowhl er ja fast 13 Jahre älter war. Er hat mich ein bisschen aus meiner Heimatlosigkeit befreit.»

Und in Berlin hatte sie 1977 die Idee zu dem sprechenden Elefanten mit einer Vorliebe für Zuckerstückchen: Benjamin Blümchen. «Natürlich entwickelte sich die Geschichte aus meiner eigenen Sehnsucht nach einer heilen Welt», erklärt sie. Die Abenteuer des Elefanten haben überhaupt nichts mit der Erfahrungswelt der Kinder zu tun gehabt, erzählt sie. Trotz oder gerade deswegen entwickelten sich die Geschichten zu einem gigantischen Erfolg.

Mehr als 60 Millionen Hörspiele wurden den Kiddinx-Studios zufolge verkauft. Allein von Benjamin Blümchen gibt es 143 Hörspielfolgen, eine Zeichentrickserie, 2019 kam ein Film in die Kinos. Bibi Blocksberg hat es auf 130 Hörspielfolgen, drei Kinofilme und eine Trickserie gebracht. Die Auskoppelung «Bibi und Tina» immerhin auf 95 Hörspielfolgen und ganze vier Kinofilme.

Elfie Donnelly hat damit nur noch wenig zu tun. Schon 1988 trat sie ihre Rechte ab. Ein radikaler Schritt, einer, der sie finanziell einiges gekostet haben dürfte. Inzwischen ist sie nach eigener Aussage wieder in geringem Maße beteiligt. Bereuen tut sie die Entscheidung aber bis heute nicht. «Ich brauchte damals die Freiheit», erzählt sie.

Sie wollte nicht mehr an Serien und Verträge gebunden sein, sondern «tabula rasa» machen. Das führte sie und Peter Lustig unter anderem für mehrere Jahre in den Ashram des Gurus Bhagwan nach Indien. «Ich war auf Sinnsuche. Und Peter hatte als Flüchtlingskind viele Traumata durchlebt.» Die beiden waren knapp 18 Jahre liiert, haben einen gemeinsamen Sohn und blieben auch nach ihrer Scheidung Freunde.

Seitdem sie die Rechte abgetreten hat, beschäftigt sie sich nur noch wenig mit ihren Schöpfungen. Weder hört sie sich die neueren Hörspielfolgen an, noch schaut sie sich die Filme an - mit einer Ausnahme: «Bibi und Tina fand ich zu sexualisiert. Das ist nicht mehr meine Bibi», sagt sie.

Aber auch ohne Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg wurde der Autorin in den vergangenen Jahren nicht langweilig. Nachdem sie mit zwei Krimis einen kurzen Ausflug in die Erwachsenenliteratur wagte, kehrte sie schnell wieder zu ihren Wurzeln zurück und veröffentlichte diverse Hörspiele für Kinder. Aktuell schreibt sie neue Folgen für ihr Hörspielserie «Draculino» über einen kleinen Jungen, der zuerst in einem katholischen Waisenhaus, dann bei gutmütigen Vampiren aufwächst. Das Stück komme deutlich politischer daher als die früheren Sachen, findet sie.

Denn trotz ihres für die damalige Zeit unkonventionellen Lebensstils - der Sohn aus der ersten Ehe wuchs ab seinem vierten Lebensjahr für einige Jahre beim Vater auf - gerieten ihre frühen Figuren recht klassisch. In den Bibi-Blocksberg-Hörspielen können zwar nur die Frauen der Familie hexen. Vater Blocksberg bleibe aber der Chef, findet Donnelly. «Das würde ich heute anders machen», sagt die Autorin. Die Hörspiele seien eben ein Kind ihrer Zeit: «Auch wenn ich selbst ganz anders gelebt habe, hatte ich immer im Hinterkopf, wie es eigentlich sein müsste.»

Ginge es nach ihr, würde auch das Benjamin-Blümchen-Universum heute anders aussehen: Sie könne sich eine lesbische Karla Kolumna gut vorstellen, meint Donnelly. Die ein oder andere Sache haben ihre alten Stücke mit den neuen Hörspielen wie Draculino aber doch gemeinsam: «Es kommt mal wieder ein bestechlicher Bürgermeister vor - in meinen Hörspielen muss immer ein Politiker dabei sein, der seine Stellung ausnutzt», sagt Donnelly und lacht.

dpa
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?