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Bobby Brown: Kein schlechtes Gewissen wegen Whitney Houstons Tod

Bobby Brown will nicht am Drogenkonsum seiner Ex-Frau Whitney Houston schuld sein. Er habe keine harten Drogen genommen, bevor er die Pop-Sängerin traf. Füh ihren Tod sei er nicht verantwortlich, sagte er in einem Interview.

Bobby Brown weist die Schuld an Whitney Houstons Tod von sich. Der 43-jährige Sänger, der bis 2007 14 Jahre lang mit der inzwischen verstorbenen Houston verheiratet war, zeigt sich von den Behauptungen, er sei der Grund, warum Houston in den Drogensumpf fiel, schockiert. Im Interview mit "The Today Show"-Moderator Matt Lauer erklärte Brown jetzt dazu: "Es ist einfach unerklärlich. Wie könnte irgendjemand sagen, dass ich sie von Drogen abhängig gemacht habe. Ich bin nicht der Grund, warum sie tot ist."

In der Vergangenheit sorgte das Paar zwar für Drogenskandale, Brown beteuert nun jedoch, schon seit sieben Jahren clean zu sein. Dass ihm die Schuld an Houstons Tod gegeben wird, bereite ihm Kummer, so der Musiker. "Es tat mir sehr weh... denn angesichts der Tatsache, dass ich schon seit sieben Jahren keine Drogen mehr nehme, wusste ich nicht, dass sie immer noch Probleme [mit Drogen] hatte."

Keine harten Drogen

Bevor er Houston kennenlernte, habe er lediglich Alkohol getrunken und Marihuana geraucht. Er sei "nicht derjenige gewesen, der Whitney zum Drogenmissbrauch verleitet habe", so der Ex-Mann. Er sei geschockt gewesen, als er erfuhr, dass Kokain beim Tod der Sängerin im Februar eine Rolle gespielt habe.

Brown saß wiederholt wegen Alkohol- und Drogendelikten hinter Gittern. Erst Ende März war er wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Aus der Ehe von Houston und Brown stammt Tochter Bobbi Kristina. Das Paar hatte sich 2007 scheiden lassen. Die Sängerin war am 11. Februar im Alter von 48 Jahren in einem Hotel in Beverly Hills in der Badewanne ertrunken, nachdem sie Kokain konsumiert hatte.

vim/Bang/DPA / DPA