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ZDF-Show "Bares für Rares": Boris Becker drohte ein Fiasko - doch dann rettete ihn ein Trick

20.000 Euro wollte Boris Becker in der ZDF-Sendung "Bares für Rares" für seinen alten Tennisschläger erlösen. Doch der dreifache Wimbledon-Sieger drohte Schiffbruch zu erleiden - bis er einen Trick anwandte.

Boris Becker bei "Bares für Rares"

In der ZDF-Sendung "Bares für Rares" hat Boris Becker seinen Tennisschläger für einen guten Zweck versteigert.

Es ist ein Dauerbrenner im ZDF-Nachmittagsprogramm: In der Trödel-Show "Bares für Rares" lassen Menschen Antiquitäten und andere Liebhaberstücke schätzen, um sie anschließend bei einer Auktion anzubieten. Am Donnerstag hob der öffentlich-rechtliche Sender erstmals das beliebte Format ins Abendprogramm - und ließ auch Prominente auftreten.

Darunter auch der dreifache Wimbledon-Sieger Boris Becker, der einen Schläger für den guten Zweck versteigern ließ. Nicht irgendeinen Schläger, sondern den, mit dem er 1999 sein letztes Spiel in Wimbledon bestritten hat. Eine Spezialedition von Puma mit originaler Naturdarm-Bespannung. Für Becker war das Gerät sein "verlängerter Arm" auf dem Platz - und den möchte er nun hergeben.

Boris Becker droht zu scheitern

8.2020.000 Euro wolle er dafür haben, sagte der gebürtige Leimener, und begründete die Forderung damit, dass es den Schläger nicht mehr im Handel gebe - und er für ein ähnliches Teil schon einmal 37.000 Euro erlöst habe. Experte Albert Maier bestätigte den Ex-Profi in seiner Preisvorstellung: Der Wert des Schlägers belaufe sich zwar nur auf 800 bis 1000 Euro. Doch weil Boris Becker Fans in aller Welt habe, seien 20.000 Euro eine realistische Summe.

Das sahen die sieben Händler, die an der Auktion teilnahmen, zunächst ganz anders. Die Versteigerung begann schleppend. Das erste Gebot lag bei 500 Euro, in kleinen Schritten ging es dann bis über 4000 Euro, ehe ein Händler nachfragte, was Becker denn erwarte. "Zweistellig sollten wir schon kommen", sagte der 49-Jährige - und meinte damit eine zweistellige Tausender-Summe.

Boris Becker und seine Frau Lilly beim angeblichen Fotoshooting

Die schien in weiter Ferne - doch dann legte Boris Becker einen Köder aus: Der Star versprach eine Einladung zum Abendessen, sollte der Schläger für einen fünfstelligen Betrag verkauft werden. Das brachte den entscheidenden Durchbruch: Einer der Bieter war als Kind großer Tennis-Fan und hatte sich zusammen mit seinem Vater die Spiele Boris Beckers angeschaut. Unter der Voraussetzung, den Vater mit ins Restaurant bringen zu dürfen, legte er 10.000 auf den Tisch - und bekam sofort den Zuschlag.

Wie so oft auf dem Tennisplatz, hat sich auch hier Boris Becker mit seiner List durchgesetzt. Oder wie er hinterher kommentierte: "Matchball verwandelt."

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