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Boris Johnson: Donald Trump: "Alle Amerikaner beten für ihn"

Der britische Premierminister Boris Johnson musste wegen seiner Coronavirus-Infektion in die Klink. US-Präsident Donald Trump betet für ihn.

Boris Johnson und Donald Trump im September 2019 in New York

Boris Johnson und Donald Trump im September 2019 in New York

Seit am Sonntag bekannt wurde, dass der britische Premierminister Boris Johnson (55) wegen der nicht abklingenden "hartnäckigen Symptome" seiner Coronavirus-Infektion in die Klinik gebracht werden musste, trudeln weltweite Genesungswünsche für den in New York City geborenen Briten ein. US-Präsident Donald Trump (73) macht sich offenbar so große Sorgen, dass er seine US-amerikanischen Landsleute indirekt zu Gebeten für Johnson aufgefordert hat.

Pressekonferenz im Weißen Haus

Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus sagte Präsident Trump: "Ich möchte Premierminister Boris Johnson die besten Wünsche unserer Nation übermitteln, während er seinen persönlichen Kampf gegen das Virus führt. Alle Amerikaner beten für ihn, er ist ein Freund von mir und ein großer Gentleman und ein großer Anführer. Er wurde heute ins Krankenhaus gebracht, aber ich bin hoffnungsvoll und sicher, dass er wieder gesund wird. Er ist ein starker Mensch."

Präsident Trump hatte laut eigenen Angaben mit dem britischen Botschafter über Johnsons Gesundheitszustand gesprochen. "Es ist ein großer Schritt, ins Krankenhaus zu gehen. Ich hoffe nur, dass es ihm gut geht", so Trump weiter.

Entwarnung bei schwangerer Carrie Symonds

Vor zehn Tagen (27. März) war bekannt geworden, dass Johnson an COVID-19 erkrankt ist, seine Amtsgeschäfte erledigte er unter Quarantäne von seiner Dienstwohnung in Downing Street No. 10 aus weiter. Weil sich seine Symptome aber nicht besserten, wurde er am Sonntag ins Krankenhaus gebracht. Sein Büro ließ laut "Daily Mail" mitteilen, dass der Premierminister auf Anraten seines Arztes "lediglich als Vorsichtsmaßnahme und für weitere Tests" eingewiesen worden war. In einem Twitter-Video am Freitag verriet ein sichtlich erschöpfter Boris Johnson, dass er immer noch an hohem Fieber leide.

Seine schwangere Verlobte, Politikberaterin Carrie Symonds (32) hat sich mutmaßlich ebenfalls mit dem Virus angesteckt. Sie konnte am Samstag jedoch Entwarnung geben: "Ich habe die letzte Woche mit den Hauptsymptomen des Coronavirus im Bett verbracht. Ich musste nicht getestet werden, und nach sieben Tagen Ruhe fühle ich mich stärker und bin auf dem Weg der Besserung", schrieb sie auf Twitter.

SpotOnNews