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Conchita Wurst: HIV-positiv: Auch diese Promis sind betroffen

Conchita Wurst ist HIV-positiv. Doch die österreichische Künstlerin ist nicht der einzige Promi, der offen mit dieser Diagnose lebt.

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Conchita Wurst hat sich von ihrem "Damoklesschwert" befreit und sich auf Instagram als HIV-positiv geoutet. "Heute ist der Tag gekommen, mich für den Rest meines Lebens von einem Damoklesschwert zu befreien: Ich bin seit vielen Jahren HIV-positiv", teilte die 29-Jährige mit. Die Sängerin, hinter der der österreichische Travestiekünstler Tom Neuwirth (29) steckt, teilt dieses Schicksal mit einigen Promis.

Diese Beichte sorgte weltweit für Schlagzeilen: Schauspieler Charlie Sheen (52, "Two and a Half Men") teilte 2015 der Öffentlichkeit mit, dass er seit vier Jahren -positiv ist.

"Tatsache ist (...), dass ich HIV-positiv bin!" Mit diesem Satz in einem Interview mit dem Magazin "Schwulissimo" beendete "Lindenstraße"-Star Georg Uecker (55) im Jahr 2016 die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand. Nach eigenen Angaben erhielt er die bereits 1993.

Danny Pintauro

Ende September 2015 hatte Schauspieler Danny Pintauro (42, "Wer ist hier der Boss?") in einer Talkshow offenbart, dass er HIV-positiv ist. Demnach habe er die Diagnose bereits 2003 bekommen, wagte jedoch lange Zeit nicht den Schritt an die Öffentlichkeit.

Earvin "Magic" Johnson

Basketballspieler Earvin "Magic" Johnson (58) ging 1991 mit seiner Krankheit an die Öffentlichkeit. Auf diese Weise räumte er mit dem Vorurteil auf, dass AIDS vor allem Homosexuelle betreffe. Er bekam die Diagnose bei einer Routine-Untersuchung mitgeteilt. In einer Pressekonferenz gab er daraufhin sein Karriereende bekannt und dass er sich im Kampf gegen AIDS engagieren wolle.

Andy Bell

Auch der britische Sänger der Band Erasure, Andy Bell (53), erklärte im Dezember 2004 als Reaktion auf einen Zeitungsbericht, dass er 1998 HIV-positiv getestet wurde.

Nadja Benaissa

In Deutschland sorgte vor einigen Jahren der Fall von Nadja Benaissa (35) für Schlagzeilen. Die frühere No-Angels-Sängerin wurde im April 2009 wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Benaissa wurde ungeschützter Sex mit mehreren Personen vorgeworfen, ohne diese darüber informiert zu haben, dass sie HIV-positiv sei. Die zuständige Staatsanwaltschaft wurde danach massiv dafür kritisiert, Benaissas Krankheit auf diese Weise öffentlich gemacht zu haben. Benaissa wurde 2010 zu zwei Jahren Bewährung und Sozialstunden in einer AIDS-Einrichtung verurteilt.

Holly Johnson

Der britische Sänger Holly Johnson (58) hat 1991 erfahren, dass er HIV-positiv ist. Nach diesem Schock zog sich der Musiker zunächst aus dem Showgeschäft zurück, gab später jedoch ein Comeback. Seinen HIV-Status machte er 1993 in einem Interview öffentlich.

Chuck Panozzo

Styx-Bassist Chuck Panozzo (69) brach 2001 gleich zwei Tabus in der Rock-Szene: Er outete sich als schwul und erklärte, dass er seit 1991 mit dem HI-Virus lebe. Das doppelte Coming-out bezeichnete er als wichtigen Schritt, um sein Leben in die eigene Hand zu nehmen und Kraft für den Kampf gegen die Krankheit zu schöpfen.

John Grant

Singer-Songwriter John Grant (49) offenbarte dem Publikum des Meltdown-Festivals 2012, dass er HIV-positiv ist. In dem Song "Ernest Borgnine" beschäftigt er sich mit dem Thema.

Jahresrückblick 2014: Wurst bis WM - das waren die TV-Höhepunkte
Es war ein ehrlicher, authentischer Moment inmitten eines Milliardengeschäfts, wo Journalisten die immergleichen Fragen stellen und Spieler die immergleichen Floskeln absondern. Doch ZDF-Mann Boris Büchler und Nationalspieler Peer Mertesacker wollten da nicht mitspielen. Nach dem WM-Achtelfinalspiel, das Deutschland nur mit Mühe und Not gegen Algerien gewann, nahm sich Büchler die Freiheit, kritische Fragen zu stellen. Mertesacker reagierte pikiert: "Es ist mir völlig wurscht, wir sind jetzt unter den letzten Acht, und das zählt. (...) Was wollen Sie jetzt von mir?" Und dann der Satz, der in kürzester Zeit Kultstatus erlangen sollte: "Ich leg mich erstmal drei Tage in die Eistonne, dann analysieren wir das Spiel und dann sehen wir weiter."  Die Krönung: Der "11 Freunde"-Remix, der Mertesackers Sätze mit Vanilla Ices "Ice Ice Baby" zusammenführt.

Es war ein ehrlicher, authentischer Moment inmitten eines Milliardengeschäfts, wo Journalisten die immergleichen Fragen stellen und Spieler die immergleichen Floskeln absondern. Doch ZDF-Mann Boris Büchler und Nationalspieler Peer Mertesacker wollten da nicht mitspielen. Nach dem WM-Achtelfinalspiel, das Deutschland nur mit Mühe und Not gegen Algerien gewann, nahm sich Büchler die Freiheit, kritische Fragen zu stellen. Mertesacker reagierte pikiert: "Es ist mir völlig wurscht, wir sind jetzt unter den letzten Acht, und das zählt. (...) Was wollen Sie jetzt von mir?" Und dann der Satz, der in kürzester Zeit Kultstatus erlangen sollte: "Ich leg mich erstmal drei Tage in die Eistonne, dann analysieren wir das Spiel und dann sehen wir weiter." Die Krönung: Der "11 Freunde"-Remix, der Mertesackers Sätze mit Vanilla Ices "Ice Ice Baby" zusammenführt.


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