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Präsidentenfamilie: Die Schöne und die Unbekannte – die beiden Töchter von Donald Trump

Donald Trump hat zwei Töchter. Die eine heißt Ivanka und die andere? Sie kennt kaum jemand, auch der Vater weiß wenig von Tiffany – doch die beiden sind wahre Schwestern –zumindest abseits des Präsidenten.

Tiffany (l.) und Ivanka Trump

Tiffany (l.) und Ivanka Trump: Bei repräsentativen Anlässen drückt sich auch die jüngere der Präsidententöchter nicht vor ihren Pflichten

Getty Images

Spielte das Märchen vom Aschenputtel in der Gegenwart, dann nicht in einem Schloss, sondern im Weißen Haus. Jeder kennt "die Tochter" des Präsidenten, die strahlende Ivanka. Eine blonde, perfekte Schönheit – die selbst als Blaupause für Schönheitsoperationen populär ist. Die Frau über die Donald Trump prahlte: "Ivanka ist eine große, große Schönheit. Jeder Mann im Land will mit meiner Tochter ausgehen." Ein anderes seiner schiefen Komplimente lautete, er würde seine Tochter selbst gern daten – wenn sie nur nicht seine Tochter wäre.

Im Video: First Daughter im Pyjama: Ivanka Trump

Ivanka Trump gibt intime Einblicke in ihr Privatleben

Die Geschichte der beiden Trump-Schwestern Ivanka, 37, und der 25-jährigen Tiffany ist eine seltsame Geschichte. Ivanka wuchs mit ihrem Vater und seinem protzenden Reichtum in New York auf. Im Wahlkampf war sie ihrem Vater so nahe, dass man sie für seine Frau halten konnte.

Donald Trump nannte Tiffany nach einem Deal

Ivanka war weit mehr als Gattin Melania das Aushängeschild des Trump-Wahlkampfes. War Tiffany auch einmal pflichtschuldig bei einem Auftritt dabei, stand sie so am Rande, dass man sie für eine PR-Beraterin hätte halten können. Die "New York Times" schrieb, sie gehöre zur "B-Besetzung" des Trump-Clans.

Privatjet, Weingut, goldene Wände: So protzig leben die Kinder von Donald Trump
Barron Trump

Barron Trump

Der jüngste Sprössling im Trump-Clan lebt schon jetzt mit der Attitüde eines Adeligen. Der Zehnjährige ist das einzige Kind aus Donald Trumps dritter Ehe mit Melania Trump. Seine Mutter erzählte dem Eltern-Magazin Parenting.com, sie wolle Barron eines Tages als Unternehmer und Golfer sehen: "Er ist kein Kind in Jogginghosen." Sein Vater ist dafür sein großes Vorbild. Er bewohnt mit seinen Eltern bisher das Penthouse im New Yorker Trump Tower. Sein Heim ist im Stil des französischen Sonnenkönigs gestaltet. Die drei Etagen des Penthouses beinhalten eine mit Diamanten bedeckte Tür, einen Innenbrunnen und goldverzierte Wände. Nach der Wahl seines Vaters Donald Trump zum US-Präsidenten zieht Barron mit seiner Mutter Melania nach Washington ins Weiße Haus. Ob er dort glücklich werden wird? Beim ersten Auftritt seines Vaters nach dessen Wahl wirkte der Junge jedenfalls sehr bedrückt.

Donald Trump und Tiffanys Mutter, die Schauspielerin Marla Maples, trennten sich, als Tiffany vier war. Bei der Scheidung war sie sechs, danach zog sie nach Kalifornien. Papa Trump sah sie von da an vor allem in den Frühjahrsferien im Mar-a-Lago, Trumps Hotel in Florida. "Meine Mutter hat mich allein erzogen und wir hatten schon immer eine sehr enge Beziehung zueinander", sagte Tiffany einmal. Ihr Vater sei nie ein Vater gewesen, mit dem sie einfache Dinge gemacht hätte, die Töchter sonst mit ihren Vätern tun, wie am Strand liegen oder spazieren zu gehen.

In einem Interview hatte der Grobklotz Trump einen einsichtigen Moment, als er sagte: "Wissen sie, dass ich eine weitere Tochter mit Marla habe, die Tiffany heißt? Sie ist auch ein wunderschönes, großartiges Kind. Aber es ist ganz anders. Wenn man getrennte Frauen hat, ist es irgendwie ... getrennt."

Nur Tiffanys Name ist typisch Trump. Der wählte ihn, um einen Deal mit dem Edeljuwelier zu feiern. Ivankas Mutter Ivana lebte auch geschieden von Donald Trump, doch die Tochter wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vater. Heute ist Ivanka mit Jared Kushner verheiratet, Tiffany lebt mit ihrem Freund Michael Boulos in London. Boulos wurde in Texas geboren, wuchs aber in Nigeria auf. Ein Land, dass Tiffanys Vater sicher als "shithole country" bezeichnen würde. Zu Tiffanys Freundinnen gehört auch Lindsay Lohan. Über Lohan urteilte ihr Vater einst: "Wahrscheinlich zutiefst verstört und darum sicher großartig im Bett".

Leben jenseits der Öffentlichkeit

In Ivankas Buch "The Trump Card: Playing to Win in Work and Life" wird Tiffany nur einmal erwähnt. In der beschriebenen Episode hilft ihr die große Schwester, eine Taschengeld-Kreditkarte von Daddy zu bekommen. Auch wenn die Medien sie gern die "Vergessene" nennen, gibt es offenbar eine von der Öffentlichkeit verborgene schwesterliche Beziehung. Tiffany trifft die Familie von Ivanka und veröffentlicht Fotos von sich und den Kindern. Und Ivanka sagt über Tiffany: "Sie ist meine kleine Schwester! Ich war Tiffany ihr ganzes Leben lang nahe, und ich liebe sie wirklich."

Quellen: Telegraph, Elite Daily, Town&Country